Sartorius-Campus in Göttingen: Großes Interesse am Tag der Architektur

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Das markante Parkhaus des Sartorius Campus in Grone: Christian Rathmann vom hannoverschen Architekturbüro bünemann & Collegen erläuterte die Planungen, rechts der Northeimer Architekt Thomas Pöhlmann. 

Göttingen. Bei den drei Rundgängen über den im Ausbau befindlichen Sartorius-Campus in Grone waren mehr als 100 Interessierte dabei.

„Die Gäste kamen aus allen Bereichen und auch Fachkollegen nutzen die seltene Gelegenheit, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen“, sagte Christian Rathmann vom hannoverschen Architekturbüro bünemann & Collegen. Sie zeichnen für die Planungen auf dem Gelände verantwortlich, das in den kommenden Jahren so ausgebaut werden wird, dass dort etwa 2000 Mitarbeiter eine neue Arbeitsstätte finden.

„Wir haben ein Jahr lang theoretisch geplant, bevor es in die Realisierung ging“, sagte Rathmann. Seinen Worten zufolge sollen die Bauten bereits 2018, zwei Jahre früher als ursprünglich vorgesehen, fertiggestellt sein. Insgesamt werden Flächen in einer Größenordnung von rund 60.000 Quadratmeter Größe geschaffen.

Ein Blickfang ist das modern gestaltete Parkhaus mit 1200 Stellplätzen an der Otto-Brenner-Straße, von dessen Dach sich der beste Überblick über das Sartorius-Gelände bietet. Ziel war es, mit einer einheitlichen Formensprache und einer abgestimmten Materialwahl sowie hochwertig gestalteten Außenanlagen den Campus-Charakter des Areals zu stärken. Dabei sollten die Firmenwerte Nachhaltigkeit, Offenheit und Freude baulich übersetzt werden.

Ein weiterer Anlaufpunkt am Tag der Architektur war das Kulturwissenschaftliche Zentrum der Georg-August-Universität Göttingen. Dort wurden die bisher über das Stadtgebiet verteilten Institute und Seminare der Philosophischen Fakultät zusammengefasst.

Der Neubau fügt sich an die bestehenden historischen Gebäude der Philosophischen Fakultät aus dem 19. Jahrhundert an. Dort wurden auf 12.500 Quadratmetern Instituts- und Vorlesungsräume sowie die neue Bereichsbibliothek Kulturwissenschaften mit 650.000 Bänden untergebracht. Für die Realisierung zeichnen die Hamburger Architekten Prof. Klaus Sill + Assoziierte GmbH verantwortlich. 

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