Göttinger Laborausrüster

Sartorius erhöht seine Prognose: Aktien legen deutlich zu

Sartorius AG
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Die Göttinger Sartorius AG hat ihre Prognosen für nach oben korrigiert. (Symbolbild)

Der Göttinger Labor- und Pharmaausrüster Sartorius AG hat nach einem guten Jahresstart seine Prognose für 2021 deutlich angehoben.

Am Donnerstag sprach das Unternehmen von einem „sehr starken“ Auftragseingang in den ersten zehn Wochen. Auch für den weiteren Jahresverlauf sei mit einer hohen Nachfrage zu rechnen, hieß es.

Der Konzern erwartet nun ein Umsatzwachstum von rund 35 Prozent, bisher war von 19 bis 25 Prozent die Rede, sowie von einem operativen Gewinn (EBITDA) von etwa 32 Prozent (bisher etwa 30,5 Prozent). Der Großteil des zusätzlich erwarteten Geschäfts steht in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie: Viele Produkte der Sartorius-Sparte „Bioprocess Solutions“ werden für die Produktion von Impfstoffen benötigt. Produkte der Sparte „Lab Products & Services“ sind für Tests auf das Coronavirus notwendig, so Sartorius.

Über die mittelfristigen Ziele bis 2025 sind laut Sartorius von der Anpassung der Prognose unberührt. Sartorius will über das erste Quartal wie geplant am 21. April berichten.

Die weitere Prognoseanhebung von Sartorius hat am Donnerstag zu einem Kursanstieg der Aktien des Labor- und Pharmaausrüsters geführt und eine Schwäche beendet. Am Vormittag legten die im MDAX notierten Vorzüge um mehr als zehn Prozent auf 448,20 Euro zu. In der Spitze lagen die Aktie bei 457,40 Euro.

Marktteilnehmer hatten dem starken Kursanstieg zu Beginn des Jahres Aktien in den vergangenen Wochen abgestoßen. Die Aktie stand bei 502 Euro und war auf 387 Euro abgesackt. Anschließend pendelte sie bei einer Marke von 400 Euro. Sartorius galt als hoch bewertet.

Sartorius profitierte bereits im vergangenen Jahr von der starken Nachfrage nach Laborausrüstungen in der Corona-Pandemie. Mehrmals hatte der Konzern in den zurückliegenden Quartalen seine Ziele nach oben angepasst. (Bernd Schlegel)

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