Unternehmen voll im Trend der Jahresprognose

Starke Quartalszahlen: Sartorius wächst schneller als der Markt

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Göttingen. Die Bauarbeiten auf dem Sartorius-Campus im Göttinger Industriegebiet gehen zügig voran – ähnlich entwickeln sich auch die Geschäftszahlen.

Für das dritte Quartal 2016 meldet das börsennotierte Unternehmen aus dem Labor- und Bioprozess-Technik-Bereich kräftige Zuwächse. Sartorius liegt damit im Trend der eigenen Jahresprognose. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum dritten Quartal 2015 um 18 Prozent, der Gewinn sogar um 25 Prozent.

Aktualisiert um 16.15 Uhr

Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzburg rechnet auch mit ähnlichen Zahlen im letzten Quartal des Jahres. Kreuzburg betont, dass die Entwicklung von Sartorius besonders erfreulich ist, weil das Unternehmen stärker als der Markt wächst. 2015 und im laufenden Geschäftsjahr hat Sartorius kleinere Unternehmen in beiden Sparten, also Bioprocess Solutions und Lab Products & Services, erworben. Die Zukäufe in diesem Jahr beeinflussen das Ergebnis außerplanmäßig und positiv: Etwa zwei Prozent der Umsatzsteigerung von 21,9 Prozent in der Bio-Process-Sparte gehen so auf das Konto der drei neu aquirierten Unternehmen BioOutsource, Cellca und KSep. Im Bereich Laborprodukte trugen die Mitte 2016 zugekauften Firmen IntelliCyt und ViroCyt ebenfalls zwei Prozent zum Umsatzplus von 7,1 Prozent bei.

In absoluten Zahlen: Der Umsatz von Sartorius kletterte im dritten Quartal im Vergleich zu 2015 von 830,3 Millionen auf 965,1 Millionen Euro. Der Konzern-Netto-Gewinn stieg um exakt 25,3 Prozent auf 98,9 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2015 war ein Gewinn von 78,9 Millionen Euro verzeichnet worden. Die größten Zuwächse von über 21 Prozent erzielte Sartorius auf dem asiatischen Markt, aber auch die Regionen Amerika und EMEA (Europa/Naher Osten/Afrika) wuchsen überdurchschnittlich, wie das Unternehmen mitteilt.

Dafür gibt Sartorius auch mehr Geld aus: Verursacht durch die Bauarbeiten an Campus in Göttingen, wo auch die Produktionskapazitäten erweitert werden, steigt die Investitionsquote von ursprünglich geplanten zehn auf 11,5 Prozent.

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