Sartorius in Göttingen

Platz für 50 Mini-Forscher in der neuen Kindertagesstätte auf dem Sartorius-Campus

Freut sich sehr über die neue Sartorius Kita: Vorstandschef Joachim Kreuzburg bei der Eröffnung. Foto: Per Schröter

Göttingen – Die Göttinger Sartorius AG hat 3,5 Millionen Euro in eine betriebseigene Kindertagesstätte investiert. Am Donnerstag wurde die Eröffnung gefeiert.

Mit der der Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Kita-Betreiberin und der Stadt Göttingen hat das Unternehmen auf dem in den vergangenen Jahren enorm gewachsenen Sartorius-Campus ein attraktives Angebot für Kinder von Mitarbeitern und von Eltern aus der Nachbarschaft geschaffen.

In dem mehrstöckigen, etwa 1200 Quadratmeter großen Gebäude werden bereits seit Dezember 2018 bis zu 20 Kinder in zwei Gruppen testweise betreut. „Ab August geht es dann richtig los“, kündigte Sartorius-Vorstandsvorsitzender Dr. Joachim Kreuzburg an. Dann rechne man mit mehr als 50 Kindern im Alter von null bis sechs Jahren. Etwa ein Drittel der Plätze ist für Kinder aus der Nachbarschaft vorgesehen.

Die betriebsnahe Kita legt einen Schwerpunkt auf die spielerische Förderung von Experimentierfreude und Kreativität und strebt eine zeitnahe Zertifizierung gemäß der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ an. Dafür sind Forschen und Dokumentieren im Kita-Alltag verankert. Zudem gibt es regelmäßige Weiterbildungen der Betreuerinnen zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie zu nachhaltiger Entwicklung.

Etwas ganz Besonderes in der Kita ist deshalb der Forscherraum. Dazu kommen auch mehrere Rutschen, eine große, modern ausgestattete Küche und ein Sport- und Aktivitätenraum mit Kletterwand sowie im Garten eine Wasserpumpe und eine große Bobbycar-Rennbahn.

„Ich freue mich immer wieder, dieses Gebäude zu sehen – sowohl von außen als auch von innen“, sagte Joachim Kreuzburg. Sein Dank ging zum einen an die Stadt Göttingen für die „hervorragende Zusammenarbeit in der Planungs- und Bauphase“, zum anderen an die Architekten, die AWO – „Mit Ihnen haben wir den idealen Partner gefunden“ – sowie an das hauseigene Facility-Management, „das dieses Projekt sehr liebevoll betreut hat“. Kreuzburg freue sich, dass Sartorius 50 zusätzliche Kita-Plätze in einer Zeit bereitstellen kann, „in der Eltern oft Probleme haben, ihr Kind überhaupt in einer Kita unterzubringen“.

„Es ist in meinen Augen wichtig, Kindern möglichst früh Bildung zu ermöglichen“, sagte Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. „Und genau das wird hier in dieser tollen Einrichtung passieren.“ Die AWO-Kreisvorsitzende Dagmar Freudenberg lobte die neue Kita als „sehr kindgerecht und gut durchdacht“.

Grones Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr berichtete, dass allein in zwei Groner Kindertagesstätten aktuell 350 Kinder auf den Wartelisten stehen. „Und es ist einfach super, dass mit dieser Kita jetzt etwas Abhilfe geschaffen wird.“ (per)

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