WaterSep soll Produktangebot erweitern

Sartorius kauft Membranhersteller aus den Vereinigten Staaten

Die Sartorius AG in Göttingen
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Weiterer Zukauf: Ein Unternehmen für Hohlfasermembransysteme gehört jetzt zum Göttinger Sartorius-Konzern.

Sartorius setzt seine gezielte Einkaufstour fort und hat ein fortschrittliches, kleines Privatunternehmen in den Vereinigten Staaten gekauft, WaterSep BioSeparations LLC, das vor allem Hohlfasermembransysteme entwickelt, produziert und vermarktet.

Göttingen – Genau dort soll der weltweit vernetzte und agierende Sartorius-Konzern seine Stärken ausspielen.

Das Unternehmen mit Sitz in Marlborough, Massachusetts, beschäftigt rund 15 Mitarbeiter und wird laut Sartorius 2020 voraussichtlich einen Umsatz von etwa 2,5 Millionen US-Dollar bei starken Wachstumsraten und einer deutlich zweistelligen EBITDA-Gewinnmarge erwirtschaften. WaterSep kostet 27 Millonen Dollar zuzüglich einer Komponente von bis zu neun Millionen US-Dollar, die abhängig ist vom Erreichen eines definierten Umsatzwachstums bis 2023 abhängig.

Der Zukauf ergänzt laut Sartorius-Vostandsmitglied Dr. René Fáber das Sartorius-Angebot für zell- und gentherapeutische Anwendungen, Zellernte und verschiedene Lösungen für Bioprocessing.

Der Präsident von WaterSep sieht wiederum Sartorius als idealen Partner mit seiner Stärke auf kosten- und zeitsparenden Bioprozessen, um das Produktangebot einzuführen, zu beschleunigen und zu vermarkten. Das Unternehmen um CEO Attila Herczeg produziert laut Sartorius auch „vorsterilisierte Einheiten für Upstream- und Downstream-Applikationen in der Biopharmazie“. (tko)

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