Sartorius: Neubauten werden mit Brücken verbunden

Blick in die Brücke: Bald gehen hier Mitarbeiter von Sartorius von einem Haus zum Anderen. Die Brücken befinden sich jeweils im zweiten Obergeschoss. Fotos:  Zander

Göttingen. 20 Meter lang, vier Meter hoch und 23 Tonnen schwer - das sind die Maße einer von drei Brücken, die vier Neubauten des Göttinger Unternehmens Sartorius miteinander verbinden.

Kürzlich wurden sie zwischen den neuen Gebäuden an der Otto-Brenner-Straße eingesetzt.

„Wir haben sehr früh mit der Arbeit angefangen“, sagte Konstrukteurin Carina Wesely von Lamparter. „Innerhalb von etwas mehr als einer Stunde können wir eine der Brücken einsetzen.“ Für die Montage sorgten vier Mitarbeiter der Kaufunger Baufirma, die die größte Brücke aber auch die zwei Kleineren jeweils im zweiten Obergeschoss der Häuser angebracht haben. Die kleineren Verbindungsstücke sind 17 und 15,5 Meter lang.

Zum Transport der drei Glas-Stahl-Brücken setzte sich eigens ein Konvoi einer Kaufunger Baufirma in Bewegung. Drei Schwertransporte inklusive eines Begleitwagens fuhren bei Nacht zum Firmengelände von Sartorius in Göttingen. „Die Fahrt ist gut verlaufen, die vollverglasten Brücken sind gut angekommen“, sagte Wesely.

Die Planung der Brücken habe zwei Monate gedauert, „die reine Vormontage hingegen nur etwa vier Wochen“, so Wesely. Der große Vorteil für Sartorius sei, dass die Brücken bei Lamparter montiert und fertig zur Baustelle transportiert wurden. Innerhalb eines Tages wurden diese dann eingesetzt. „Das spart Zeit und behindert die anderen Arbeiten an der Baustelle nicht so lange“, erklärte Wesely.

In die neuen Gebäude an der Otto-Brenner-Straße, Häuser 14 bis 17, kommen laut einer Firmensprecherin administrative Abteilungen von Sartorius. So findet dort unter anderem die IT sowie die Finanz- und Personalabteilungen ein neues Zuhause. Bezugsfertig sollen die Neubauten noch in diesem Jahr werden - Sartorius rechnet mit September.

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