Göttingen: Die Kohlenstoffdioxid-Emissionen sollen sinken

Sartorius setzt auf Wasserkraft – auch in Göttingen

Der Vorstandsvorsitzende von Sartorius: Joachim Kreuzburg.
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Der Vorstandsvorsitzende von Sartorius: Joachim Kreuzburg.

Sartorius reduziert seine Kohlenstoffdioxid-Emissionen ab 2021 um 30 Prozent. Daher würden deutsche Standorte auf erneuerbare Energien umgestellt, darunter auch der Standort Göttingen.

Göttingen – Nach Angaben des Herstellers von Medizinprodukten will das Unternehmen seinen Strom ab 2021 aus Wasserkraft beziehen.

Erzeugt wird der Strom aus Wasserkraft der LEW Wasserkraft GmbH mit Wasserkraftwerken an der oberen Donau. Die Umstellung auf Wasserkraft sei Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns. Ziel sei es, die Kohlenstoffausstöße zu reduzieren. „Wir identifizieren Möglichkeiten, Emissionen und den Verbrauch von Ressourcen zu reduzieren, und setzen dabei auch auf eine nachhaltige Energieversorgung“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Sartorius Joachim Kreuzburg: „Durch die Nutzung von Wasserkraft schaffen wir es, unseren Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck erheblich zu verkleinern.“ Das gelte für andere Standorte genauso. Kreuzburg sagt: „Auch unsere internationalen Standorte planen wir schrittweise auf erneuerbare Energien umzustellen.“

Zudem engagiere sich Sartorius in einem europaweiten Pilotprojekt für ökologischen Hochwasserschutz und dafür, die Uferbereiche der Donau aufzuwerten. Zu Letzterem gehöre auch angrenzende Auwälder zu schonen. Auf diese Weise würden wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen. Bei der Auswahl eines Lieferanten sei dessen Nachhaltigkeitsstrategie für Sartorius ein wichtiges Kriterium. Nachhaltigkeit bedeute für das Unternehmen langfristig orientiertes, verantwortungsvolles Handeln in Bezug auf Geschäftspartner, Mitarbeiter, natürliche Ressourcen und die Gesellschaft. (Fabian Becker)

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