Scharfe Kritik aus Osterode an Schließung von Leitstelle

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Der Göttinger Leitstellen-Neubau (Bild) ist bald fertig: Doch was wird aus dem Standort in Osterode?

Göttingen/Osterode. Die "Bürgerinitiative Für Osterode" übt scharfe Kritik an der geplanten Schließung der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst.

„Das ist ein Bruch der Fusionsvereinbarung“, sagte Bernd Hausmann, Vorsitzender der "Bürgerinitiative Für Osterode". Bei der Kreisfusion sei vereinbart worden, dass die vorhandene Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Osterode-Katzenstein als Redundanzleitstelle weitergeführt wird. Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Einrichtung im dritten Quartal geschlossen werden soll.

„Nun werden technische Probleme und Sicherheitsbedenken als Begründung angeführt. Für uns ist das Hin und Her von 2014 bis heute nicht nachvollziehbar“, sagt Hausmann.

Zur Vorbereitung der Leitstellen-Entscheidungsfindung war vor drei Jahren ein Architekten-Team mit einer Analyse beauftragt worden. Untersucht wurden fünf Varianten. Dabei habe sich herausgestellt, dass „hinsichtlich der relativ geringen Baukosten“ die Verlegung der Leitstelle nach Osterode-Katzenstein die „kostengünstigste Möglichkeit der baulichen Erweiterung“ darstellt, erinnert die Bürgerinitiative. Am Ende sei der Neubau in Göttingen beschlossen worden.

Die Bürgerinitiative fragt nun, was aus dem Standort Katzenstein werden soll. BI-Vorstandsmitglied Frank Kösching, bis 2016 Kreistagsabgeordneter, erwartet eine umgehende Antwort darauf.

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