Studierendenschaft fordert Kann-Semester

Schilderaktion und Kundgebung am Wilhelmsplatz vor dem Präsidium in Göttingen 

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Schilderaktion zum Kann-Semester an der Universität Göttingen auf dem Wilhelmsplatz.

Das neu gegründete „Kann-Semester Bündnis“ setzt sich für ein Kann-Semester an der Universität Göttingen ein. Das Bündnis besteht aus Fachschaften, Basisgruppen, Parteijugenden, Hochschulgruppen, der Initiative Uni Göttingen unbefristet und dem Allgemeinen Studierendenausschuss.

Um sich für das Kann-Semester stark zu machen habe die Studierendenschaft einen offenen Brief an das Präsidium der Uni Göttingen geschickt, wie das Bündnis mitteilte. Mit einer Schilderaktion am vergangenen Samstag auf dem Wilhelmsplatz vor dem Präsidium haben sie bereits auf die Situation aufmerksam gemacht. Am Samstag, 27. Juni, soll um 11 Uhr an der gleichen Stelle eine Kundgebung stattfinden.

Das Bündnis fordert unter anderem die ausnahmslose Verlängerung der Regelstudienzeit sowie eine Verlängerung um ein Semester von Fristen von Maximalstudienzeiten, Mindestcreditgrenzen und Langzeitstudiengebühren. Zudem verlangt die Initiative finanzielle Soforthilfe und Verträge von befristeten Mitarbeitern mindestens um die Zeit der Krise zu verlängern.

„Viele Studierende schaffen es wegen der Pandemie gerade nicht ihrem Studienplan zu folgen“, sagt Caroline Neppert, Fachgruppensprecherin für Werte und Normen. Probleme würden vor allem durch das Digitalsemester entstehen.  „Die fehlende Trennung von Studium und Freizeit macht Vielen zu schaffen“, so Neppert.

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