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Eltern von totem Baby in Göttingen mit Schlägen und Tritten angegriffen

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Von: Bernd Schlegel

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Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Transplantationsskandal, Haupthaus, Ansicht von der Westseite. tko123 Foto: Kopietz
Der Eingangsbereich zur Uni-Medizin Göttingen: Im Klinkum war der Säugling Anfang des Jahres gestorben. © Archiv/Thomas Kopietz/nh

Göttingen. Ein Ehepaar, gegen das nach dem gewaltsamen Tod seines Babys ermittelt wird, ist nach Angaben seines Anwalts in Göttingen auf der Straße angegriffen und verletzt worden.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen sagte am Dienstag, bei den beiden seien Prellungen und Schürfwunden festgestellt worden.

Vier Männer sollen auf das Paar losgegangen sein und es unter dem Ruf „Kindermörder“ mit Schlägen und Tritten traktiert haben. Die mutmaßlichen Attacke habe sich am vergangenen Samstag ereignet.

Der sechs Monate alte Säugling des Paares war im Januar in der Universitätsmedizin an den Folgen schwerer Gewalttaten gestorben. Einzige Tatverdächtige sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft die 22 Jahre alte Mutter und der 30-jährige Vater.

Gegen sie wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Beide befinden sich aber auf freiem Fuß, weil bisher nicht klar ist, wer von ihnen die Taten begangen haben könnte. (lni/bsc)

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