Polizei leitet 19 Ermittlungsverfahren ein

Schlag gegen die Göttinger Drogenszene

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Drogenutensilien: Die Polizei ging zwei Nächte lang gezielt gegen die Göttinger Drogenszene vor.

Göttingen. Die Göttinger Polizei hat zwei Nächte lang die Göttinger Drogenszene ins Visier genommen und eine Vielzahl polizeibekannter Personen angehalten und kontrolliert.

Am Freitag zog die Polizei Bilanz: Vier mit Haftbefehl gesuchte Personen wurden festgenommen. Eine Person wurde nach einem Diebstahlsdelikt vorläufig festgenommen und nach Prüfung der Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt. Es wurden 19 Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz, wegen Diebstahls, Unterschlagung und Hehlerei eingeleitet. Des weiteren wurden fünf mutmaßlich entwendete Fahrräder, drei Waffen (verbotene Messer und Schreckschusswaffen) und geringe Mengen MDPV (Methylendioxypyrovaleron) nebst Konsumutensilien beschlagnahmt. MDPV ist in der Szene als „Flex“ bekannt. Göttingen gilt als Flex-Hochburg.

Die eingesetzten Beamten gehören einer Anfang des Jahres eingerichteten Ermittlungsgruppe an, die gezielt täterorientiert gegen erkannte Mehrfach- und Intensivstraftäter der Drogenszene ermitteln, insbesondere im Zusammenhang mit MDPV. Bei der Aktion wurde sie von Beamten auswärtiger Dienststellen unterstützt.

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