Am Sonntag endet das Festival 

Schlussakkord der Göttinger Händel-Festspiele mit weiteren Höhepunkten

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Gastspiel am Samstag in St. Cyriakus in Duderstadt: Die Zuhörer können Dixit Dominus mit Core e Orchestra Ghislieri erleben. 

Weiter geht's : Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen gehen in den Schlussakkord. Bis Sonntag läuft das Festival und es locken noch tolle Veranstaltungen.

Ein Höhepunkt der Festspiele ist stets auch das Galakonzert. Der Ort dafür ist am Freitag, 24. Mai, die Jacobi-Kirche in der Innenstadt. Dabei kehrt Christophe Dumaux kehrt zurück nach Göttingen. Er singt ein Programm mit Arien aus Händels Opern „Orlando“, „Rinaldo“, „Giulio Cesare“ und „Ariodante“. 

Begleitet wird der renommierte Solist vom hochgelobten Festspielorchester Göttingen. Unter der Leitung von Laurence Cummings präsentiert das Orchester auch Werke wie das „Brandenburgische Konzert Nr. 3“ und Händels „Concerto grosso Nr. 8“ – wie gesagt: alles in der St. Jacobi-Kirche.

Barockkompositionen in der Distribo Logistikhalle

Mit „Händel jazzt!“ kehrt ein besonderes Format zurück ins Festspielprogramm. Und kein Ensemble ist dafür besser geeignet als das Dieter Ilg Trio. 

Mit ihrem Programm „Mein Händel“ zeigen Dieter Ilg, Rainer Böhm und Patrice Héral in der Distribo Logistikhalle ihre ganz eigene, spannende Sicht auf große Barockkompositionen. Harmonische Wechsel und rhythmische Vielfalt bereichern dabei Werke von Händel und Johann Sebastian Bach. 

Ein Bustransfer bringt Konzertbesucher vom Deutschen Theater am Freitag, 24. Mai 2019 zur Distribo Logistikhalle.

Mit einem Konzert zum Sonnenaufgang weihen die Festspiele am Samstag um 5 Uhr (!) eine weitere neue Spielstätte für sich ein. Franziska Fleischanderl versetzt zum „Sunrise!“ einen Saal auf dem Sartorius Campus mit dem breiten Spektrum an Klangfarben ihres Salterios in eine ganz besondere Stimmung.

 Abends erfüllt Concerto di Margherita mit magischen Stimmen und Saitenklängen die St. Albani-Kirche. Das eeemerging-Ensemble erweckt die historische Praxis des selbstbegleiteten Singens auch im Nachtkonzert ab 22.15 Uhr zu neuem Leben.

In einer Matinee am Sonntag präsentieren Stefan Temmingh und Margret Köll im Jubiläumsstiftungskonzert „Lieder ohne Worte“ Arien und Lieder vom italienischen Früh- und Hochbarock bis hin zur Klassik in der Aula. Dabei ergänzen sich Flöte und Harfe zu einem vollendet harmonischen Zusammenklang.

Für die Konzerte gibt es immer noch Karten

Samstag steht neben interessanten thematischen Stadtführungen und der Oper Rodrigo (15 Uhr, Deutsches Theater) in Duderstadt in der Basilika, St. Cyriakus, um 19 Uhr Dixit Dominus mit Core e Orchestra Ghislieri auf dem Programm. Dixit Dominus ist die größte der drei lateinischen Psalmkompositionen Händels, die er im Stil venezianischer Kirchenmusik für die katholische Kirche arrangierte.

Für die Konzerte gibt es noch Karten unter www.haendel-festspiele.de sowie bei allen an Reservix angeschlossenen Vorverkaufsstellen in Deutschland. Für alle – auch ausverkaufte – Veranstaltungen halten die Festspiele ein Kartenkontingent für das Kulturticket des AStA der Georg-August-Universität Göttingen bereit.

Mittlerweile ein Höhepunkt des Festprogramms ist auch stets die F amilienfassung der Oper Rodrigo in der Reihe „Händel 4 Kids“. Zu sehen sind die Auszüge aus Rodrigo und dazu die Erklärungen des wunderbaren Kika-Moderators Juri Tetzlaff. Los geht‘s am Sonntag um 12 Uhr.

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