Eis und Schnee: Infos über Unterrichtsausfälle im Netz und Radio

Göttingen. Der erste Schnee ist da. Plötzlich stellt sich für Schüler die Frage: Fährt der Schulbus? Und: Fällt der Unterricht aus? Es gibt Möglichkeiten sich zu informieren.

Wenn auf rutschigen und glatten Straßen die Sicherheit des Schulweges und die Schülerbeförderung nicht mehr sicher gewährleistet werden können, kann es kurzfristig zu Schulausfällen kommen. Dabei entscheiden die Landkreise. Im Landkreis Göttingen auch mit für die Schule auf dem Gebiet der Uni-Stadt. So soll verhindert werden, dass Schüler trotzdem selbständig oder mit den Eltern versuchen, die Schule zu erreichen.

Grundsätzlich gilt, dass Eltern, die eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist.

Wichtig: Trotz Unterrichtsausfall gewährleisten alle Schulen Betreuung für Schüler, die nicht zu Hause bleiben können und deswegen zur Schule kommen.

Die Landkreise sind also für die Schülerbeförderung zuständig und treffen meist erst am frühen Morgen des Schultages die Entscheidung, ob Unterricht stattfinden kann oder nicht.

Genaue Informationen gibt es auf diesen Wegen:

• Umgehend über die bekannten regionalen Radiosender (NDR, FFN, Antenne Niedersachsen u.a.) zusammen mit den Verkehrshinweisen vor und nach den Nachrichten.

• Homepage des Landkreises Göttingen: www.landkreisgoettingen.de. Dort findet sich unter dem Stichwort Unterrichtsausfall auch eine PDF-Datei mit allen wichtigen Fakten.

• Die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen informiert aktuell unter www.vmz-niedersachsen.de über Schulausfälle. 

Anders läuft es, wenn während der Unterrichtszeiten extreme Witterungsverhältnisse wie Blitzeis zu erwarten sind: Dann entscheiden die Schulleitungen über eine vorzeitige Beendigung des Unterrichts. Entscheidungsgrundlage ist hierbei die mögliche schwerwiegende Gefährdung der Schüler auf dem Heimweg

Schüler der Klassenstufen eins bis vier dürfen nur vorzeitig nach Hause entlassen werden, wenn die Erziehungsberechtigten einem solchen Verfahren zugestimmt haben.

Voraussetzung für eine vorzeitige Beendigung des Unterrichts ist, dass die Schülerbeförderung gewährleistet ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.