Finanzminister Schneider will Parkdeck-Problem lösen

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Stippvisite: Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (rechts) und der neue Finanzamts-Vorsteher Andreas Pohlmann (Zweiter von links) statteten auch den Auszubildenden der Göttinger Finanzbehörde einen Besuch ab.

Göttingen. Seit mehr als einem Jahr ist das Parkdeck am Finanzamt wegen baulicher Mängel gesperrt. Jetzt will Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider etwas tun.

Etwas mehr als zwei Jahre nach seinem Amtsantritt als Niedersächsischer Finanzminister im Februar 2013 stattete Peter-Jürgen Schneider (SPD) dem Finanzamt in Göttingen einen Besuch ab.

Mit dem neuen Amtsvorsteher Andreas Pohlmann machte der Minister einen Rundgang durch die Finanzbehörde und sprach mit Mitarbeitern.

„Steuergerechtigkeit steht für diese Landesregierung an erster Stelle“, sagte Schneider. Dazu gehöre, dass der Staat die ihm nach Recht und Gesetz zustehenden Steuereinnahmen auch tatsächlich erhält. Genau dafür sorgten tagtäglich die Kolleginnen und Kollegen in den Finanzämtern. „Und ich weiß, dass ich dabei auf Sie alle als kompetente, engagierte und loyale Mitarbeiter verlassen kann“, betonte er.

Nachwuchs von großer Bedeutung

Im Finanzamt Göttingen arbeiten 287 Beschäftigte. Sieben Steueranwärter und 13 Finanzanwärter befinden sich in der Ausbildung oder im Dualen Studium. Damit die Steuerverwaltung ihrer Rolle als tragende Einnahmeverwaltung des Landes auch künftig gerecht werden kann, setzt sich der Minister für eine bedarfsgerechte Personalausstattung ein. „Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels hat die Nachwuchsgewinnung für die niedersächsische Steuerverwaltung eine große Bedeutung“, so Schneider. Bis 2017 werde die Landesregierung daher über den erforderlichen Bestandserhalt hinaus 20 zusätzliche Finanzanwärterinnen pro Jahr einstellen – einen Teil davon auch in Göttingen.

Ein offenes Ohr hatte Minister Peter-Jürgen Schneider für die Probleme der Göttinger Finanzbeamten. „Eines der Hauptprobleme scheint hier der schlechte Zustand des Parkdecks zu sein“, meinte er. Dieses Problem zu beheben koste zwar viel Geld. „Auf jeden Fall muss dafür aber eine Lösung gefunden werden.“

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