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Schüler aus Göttingen und Umgebung können wieder „Forscherferien“ im XLab machen

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Von: Melanie Zimmermann

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Eine Forscherin stellt ein Mikroskop richtig ein, im Hintergrund stehen Jugendliche und sehen dabei zu.
Forschen wie die Erwachsenen: Im Göttinger XLab dürfen interessierte Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Projekten selber aktiv werden. (Archivbild) © XLab

Das Göttinger Experimentallabor XLab bietet in den Sommerferien wieder Raum zum Forschen. Anmeldungen für Schüler zwischen 11 und 15 Jahren möglich.

Göttingen – Das Xlab – Göttinger Experimentallabor für junge Leute – macht Schülerinnen und Schüler von 11 bis 15 Jahren in der ersten und letzten Sommerferienwoche wieder zu Forschenden. Anmeldungen für das Ferienangebot sind online unter xlab-goettingen.de möglich.

In drei Altersgruppen experimentieren die Kinder und Jugendlichen je eine Woche lang vormittags in forschungsnah ausgestatteten Laboren. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Mittagessen.

Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 15 Jahren können in den Sommerferien im Göttinger XLab forschen.

„Cool“, „abwechslungsreich“ und „spannend“ fanden die 56 Teilnehmenden die ersten Forscherferien im XLAB im vergangenen Jahr; die meisten waren am Ende begeistert und stolz. Den Kindern gefiel das eigenständige Experimentieren in kleinen Gruppen.

Einige maßen der Ferienwoche einen Wert über den Spaß hinaus zu: Sie durften mit hochwertigen Geräten und Materialien experimentieren, lernten Neues und Gleichgesinnte kennen und trauten sich, Fragen zu stellen, für die in der Schule oft kein Platz ist.

Neue Themen in den Forscherferien 2022 lassen Kinder und Jugendliche, die vergangenes Jahr bei der Erstauflage Gefallen am Forschen gefunden haben, wieder mit Gewinn teilnehmen. So sollen beispielsweise mit Chemie-Versuchen Kriminalfälle gelöst werden: Die Kinder untersuchen mit chemischen Nachweisreaktionen Proben von einem fiktiven Tatort und machen mit Luminol Blutspuren und mit Jod Fingerabdrücke sichtbar.

Forschen im Göttinger XLab: Bereits vergangenes Jahr wurde das Angebot in den Sommerferien genutzt

Mit der Auswertung der Versuche kommen die Teilnehmenden schrittweise dem Täter näher und lernen nebenbei eine Menge über Chemie und das Hantieren im Labor. Weitere Themen und Aktivitäten sind „Meine Sinne“, der Bau eines Mausefallenautos, Farben sowie die Mikroskopie von Flohkrebs, Rädertier und Grünalge.

Auch die Älteren beschäftigen sich jeden Tag mit einem anderen Thema aus Biologie, Physik, Chemie und Informatik. Die Gruppe der 13- bis 15-Jährigen programmiert Assistenzsysteme für Autos und testet sie an einem Legoroboter-Modell.

Außerdem analysieren die Teilnehmenden im Chemie-Labor Duftstoffe, unternehmen eine Suchexpedition in die Waldnatur der Billingshäuser Schlucht, untersuchen im Biologie-Labor Bestandteile unseres Immunsystems und stellen Glas in der Mikrowelle her. (Melanie Zimmermann)

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