Aktion auf dem Hiroshimaplatz

Schüler demonstrieren am Freitag erneut in Göttingen für den Klimaschutz

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Aktion Mitte Januar: Hunderte Schüler trafen sich auf dem Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus in Göttingen, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren.

Schüler und Studenten gehen am Freitag, 1. Februar, in Göttingen erneut für den Klimaschutz auf die Straße.

Beginn der Aktion mit dem Namen „Fridays for Future“ ist um 10 Uhr auf dem Hiroshimaplatz, heißt es in einer Mitteilung.

Am vergangenen Freitag waren tausende junger Leute nach Berlin gereist, um dort zu demonstrieren. Auch aus Göttingen fuhr ein Bus in die Bundeshauptstadt. Zur Entscheidung der Kohlekommission, bis 2038 die Kohle-Kraftwerke abzuschalten, sagt Pauline Giesbert von der Ortsgruppe Göttingen: „Dieser Entschluss ist völlig inakzeptabel. Wir haben nur noch etwa elf Jahre, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise zu verhindern. Die Politiker müssen jetzt Verantwortung übernehmen und schnell aus der Kohle aussteigen, um uns eine Zukunft zu ermöglichen. Deshalb fordern wir den Kohleausstieg bis spätestens 2030.“

Die Besonderheit an diesem Freitag: Da die meisten Schüler Zeugnisferien haben, demonstrieren viele junge Leute in ihrer Freizeit. Jessica Angermann: „Der Klimakrise ist es egal, ob wir zur Schule gehen oder nicht. Der Schulstreik ist ein gutes Druckmittel für die Politik, aber wir wollen auch in den Ferien Präsenz zeigen.“

Vorbild der Göttinger Demonstranten ist die inzwischen 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden. Die Skandinavierin bestreikt seit Monaten jeden Freitag die Schule.

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