Stadtansicht von Künstler Uwe Brandi 

Schüler werfen einen anderen Blick auf Göttingen

Glücksfall für das Theodor-Heuss-Gymnasium: Die Schüler des Kunstleistungskurses mit eigenen Bildern vor Brandis Stadtansicht. Foto: Lawrenz

Göttingen. Mit der Gelegenheit zum Dialog zwischen Künstler, Schülern und Besuchern hat das Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) ein besonderes Geschenk gewürdigt.

Es ist eine Stadtansicht des Künstlers Uwe Brandi. In einer vergrößerten Version hat die Litfin-Stiftung das Bild Göttinger Gymnasien und Gesamtschulen sowie dem Schülerlabor XLAB zur Verfügung gestellt.

Die Schenkung sei ein Glücksfall, sagte die Lehrerin des Kunstleistungskurses im elften Jahrgang des THG, Christina Heske: „Mensch und Stadt“ war ein Semesterthema. Brandis Bild war für die die Schüler ein Ansporn, die eigene Sicht auf Göttingen festzuhalten. Neun Schüler präsentierten ihre Werke.

In den Pausen blieben viele Schüler vor der Stadtansicht in der Säulenhalle stehen, vieles hätten sie auf dem Bild zu entdecken, erzählte Schulleiterin Ulrike Koller in der Feierstunde. Sogar einer der Gäste sei auf dem Suchbild: Der Kunstverleger Tete Böttger.

Urheber Brandi (73) ist in Göttingen geboren und lebt heute in der Nähe von Koblenz. Zur Präsentation war er eigens nach Göttingen gekommen. Durch den Auftrag zu dem Bild vor fünf Jahren habe er die Leinestadt erst kennengelernt, sagte er im Gespräch mit der HNA. Gleich nach der Schulzeit sei er weggezogen.

Aus der Vogelperspektive vom Göttinger Rathaus hatten die Schüler Ansichten ihres Schulorts entworfen. Passend dazu spielten Mitschüler im Bläserquartett und umrahmten so den Dialog über die Bilder. (zul)

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