Neunt- und Zehntklässler der IGS Geismar machen Vorschläge im Projekt „Stadt(t)räume“

Schüler wollen die Stadt bunter machen

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Vorschläge für eine bunte und sportliche Stadt: Die beiden Organisatorinnen Dagmar Riggers (links) und Anne Moldenhauer (rechts) mit den Teilnehmern der IGS Geismar am Projekt „Stadt(t)räume“. (Das volle Foto gibt es per Klick auf den Pfeil)

Göttingen. Wie kann man die Göttinger Innenstadt verschönern? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schüler der Integrierten Gesamtschule Geismar im Rahmen eines bundesweiten Projektes.

Jetzt präsentierten sie die Ergebnisse.

In dem Projekt „Stadt(t)räume, das vom Verein KAZ sowie der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben initiiert und mit der Unterstützung des Bundesprogramms „Künste öffnen Welten“ umgesetzt wurde, setzten sich Neunt- und Zehntklässler mit Orten im innerstädtischen Bereich auseinander und formulierten Wünsche. In Workshops dokumentierten sie verschiedene Bereiche der Göttinger Innenstadt und untersuchten sie unter verschiedenen Fragestellungen. Anschließend entwarfen sie neue Nutzungsformen sowie Umgestaltungsideen für Plätze in der Stadt und der Fußgängerzone.

Ein besonderes Anliegen der Jugendlichen ist es demnach, die Stadt bunter und ansehnlicher zu machen. „Egal, ob Fußgängerzone oder Seitenstraßen, überall ist es trist und grau und die Mülleimer und Laternen sind richtig hässlich“, sagte einer der Teilnehmer. Seine Projektgruppe schlug vor, neue und attraktivere Mülleimer aufzustellen oder die alten zu bemalen, die Laternenpfähle zumindest zu streichen oder sie sogar mit Efeu zu bepflanzen sowie Unterführungen zu säubern, zu streichen und dann von Graffiti-Künstlern neu gestalten zu lassen.

Einen ganz anderen Ansatz suchte eine zweite Projektgruppe. Sie schlug vor, Aktionen in der Innenstadt zu starten, bei denen Jugendliche verschiedene Sportarten kennen lernen und so eventuell dazu bewegt werden können, diese anschließend in einem Sportverein auszuüben. „Momentan gibt es nämlich viel zu wenig Plätze, wo Jugendliche Sport treiben können oder diese Plätze sind einfach nicht bekannt genug“, so der Gruppensprecher.

Auch wenn die gemachten Vorschläge sicher nur teilweise in der vorgeschlagenen Form umsetzbar sind, kamen sie bei den anwesenden Stadtratsmitgliedern und Verwaltungsvertretern durchweg gut an. Sie versprachen, die Wünsche der Jugendlichen in die zuständigen Fachausschüsse für Stadtentwicklung und Jugendhilfe weiter zu tragen und dort zu diskutieren.

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