Autobahn war Richtung Süden gesperrt

Schwerer Unfall mit Lkw und Wohnmobil auf A7 bei Göttingen: Mehrere Verletzte

Göttingen. Zu einem schweren Unfall kam es am späten Montagnachmittag auf der A7 zwischen Göttingen-Nord und Göttingen. Die Autobahn Richtung Süden war über Stunden komplett gesperrt.

Aktualisiert Dienstag 6.40 Uhr. Ein 57-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Emsland befuhr nach Angaben der Polizei mit seinem Sattelzug den mittleren Fahrstreifen und überholte einen anderen Lkw. Beim Wechsel auf den Hauptfahrstreifen übersah er dann jedoch das Ende eines Staus. In der Folge fuhr er ungebremst auf ein stehendes Wohnmobil auf, welches dadurch in die Schutzplanke geschleudert und völlig zerstört wurde. 

Anschließend fuhr der Sattelzug auch noch auf einen weiteren Lastwagen auf. Die 34-jährige Fahrerin des Wohnmobils wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie und ihr 37-jähriger Mitfahrer stammen aus Hessen. Sie wurden schwer verletzt in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Auch der Verursacher und ein 59-jähriger weiterer Lkw-Fahrer wurden schwer verletzt ins Krankenhäuser gebracht.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Einsatz waren mehrere Feuerwehren aus der Gemeinde Bovenden, die Berufsfeuerwehr Göttingen, zwei Notärzte, mehrere Rettungswagen und der Göttinger Rettungshubschrauber.

Unfall auf A7: LKW fährt in Wohnmobil

Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 100.000 Euro. Die A7 musste in Fahrtrichtung Süden für vier Stunden voll gesperrt werden. Der dadurch entstandene Stau hatte in der Spitze eine Länge von bis zu 11 Kilometern. Der Verkehr staute sich teilweise bis Nörten-Hardenberg zurück. Erst kurz nach 21 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben. 

Rubriklistenbild: © Rampfel

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