Science-Festival in Göttingen: Wissenschaft aus erster Hand für Jugendliche

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Das Science-Festival lockt Wissenschaftler nach Göttingen: Nobelpreisträger Klaus von Klitzing (links), Prof. Dr. Eva-Maria Neher und Diplom-Ingenieur Paul Zabel.

Göttingen. Wissenschaft aus erster Hand bekommen in dieser Woche mehr als 1500 Schüler beim Science-Festival des Göttinger XLAB geboten.

Prof. Dr. Eva-Maria Neher, Direktorin und Gründerin des Göttinger Experimentallabors für junge Leute, ist es erneut gelungen, eine illustre Schar von Wissenschaftlern nach Südniedersachsen zu locken - darunter mit Prof. Dr. Klaus von Klitzing einen Nobelpreisträger. „Ich investiere gern in die Jugend“, sagt der Max-Planck-Forscher, dem ein Auftritt beim Nachwuchs ganz wichtig ist. Stattdessen lehnt er „Altherren-Veranstaltungen“ ab. Beim Science-Festival erläuterte der Nobelpreisträger, wie seine Entdeckung das System der Maße und Gewichte demnächst verändern wird.

XLAB-Chefin Prof. Dr. Eva-Maria Neher lädt seit 2004 jedes Jahr zu dem Festival ein. „Die Referenten kenne ich alle persönlich“, sagt sie. Wichtig ist ihr dabei, dass die Wissenschaftler ihre Themen möglichst anschaulich präsentieren können.

Deshalb kam unter anderem der Vortrag von Diplom-Ingenieur Paul Zabel vom Bremer Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) richtig gut an. Er erläuterte, wie einmal Pflanzenanbau auf dem Mars funktionieren könnte. Um die Technologie auszuprobieren, wird Ende 2017 eine Anlage, die einem Weltraumgewächshaus ähnelt, in die Antarktis geschickt. Dort wird für ein Jahr eine Raumfahrtmission simuliert.

Den Festvortrag der beiden Science-Festivaltage hielt Prof. Dr. Joachim Treusch aus Bremen. Er sprach über das Thema „Wie sieht unsere Zukunft aus - Was sollten wir wissen Was können wir tun? Wie wollen wir leben?“.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des XLAB.

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