Securenta AG: Ex-Vorstände sollen Bewährungsstrafen bekommen

Göttingen. Zwei wegen Insolvenzverschleppung und gewerbsmäßiger Untreue angeklagte Ex-Vorstandsmitglieder der zur bankrotten Göttinger Gruppe gehörenden Securenta AG sollen Bewährungsstrafen erhalten.

Das ist das Ergebnis einer Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung, sagte ein Justizsprecher in Göttingen, wo am Montag vor dem Landgericht der Prozess gegen den 62-jährigen Ex-Vorstand und seine 55 Jahre alte frühere Kollegin begann.

Bei umstrittenen Anlagegeschäften zur Altersvorsorge sollen mehr als 200.000 Kunden der Göttinger Gruppe Ersparnisse in einer Gesamthöhe gut einer Milliarde Euro verloren haben. Die Pleite des Unternehmens war einer der größten Finanzskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Die beiden nun Angeklagten sollen den Insolvenzantrag für die Securenta AG erst eineinhalb Jahre nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2005 gestellt haben. Außerdem sollen sie zusammen mehr als 60.000 Euro Firmengelder veruntreut haben. (lni)

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.