Im Seniorenzentrum Luisenhof wohnt jetzt auch Labrador-Welpe Henry

Luisenhof Senioren- und Pflegezentrum Göttingen: Im Luisenhof wohnt jetzt auch Welpe Henry: Darüber freuen sich Mitarbeiter und Unterstützer. Von links oben Armin Asselmeyer (O.R.T.), Claudia Weitemeyer (Stadtwerke), Klaus Brandl (Hausleiter), Peter Mühlhaus (Volksbank Göttingen); vorne von links Edelgard Preiß (Leiterin Sozial-Kultureller Dienst Luisenhof), Hund Henry und Carolin Puls (Volksbank).

Göttingen. Ein Vierbeiner wohnt im Senioren- und Pflegezentrum Luisenhof. Dort ist vor einigen Wochen der Lab rador-Welpe Henry eingezogen – ein Therapiehund – und begeistert Bewohner und Mitarbeiter.

Hunde können echte Freunde sein und wenn sie dann noch Babys sind, gibt es niemanden, der das nicht „süß“ findet. Henry jedenfalls bringt ein Stück mehr Lebensfreude in den Luisenhof, der in der Nähe des Klinikum-Osteingangs liegt. Eine Bewohnerin bringt es auf den Punkt: „Mit Menschen, das ist nicht so meins, aber dieser kleine Kerl ist ein Sonnenschein“.

Henry ist ein echter Rassehund und heißt eigentlich „Erongo vom Otilienstein“, wie seine Ahnentafel ausweist. Luisenhof-Mitarbeiterin Edelgard Preiß, die dort den Sozial-Kulturellen-Dienst leitet, ist die Hundemutter. Sie erzählt, wie sie den Hund ausgesucht und abgeholt hat. Schon seit längerem war geplant, einen Hund im Luisenhof heimisch werden zu lassen. Die Entscheidung, welcher Rasse es sein sollte, war eine Bauchfrage, der Hund sollte zu mir passen, sagt Edelgard Preiß. Früh war klar, dass es ein Hund mit hellem Fell sein musste. Denn ein dunkler Hund könnte Bewohner eventuell erschrecken.

Eng wurde der Kontakt zu einem Züchter gepflegt und schon bald kam der Bescheid, dass die Deckung planmäßig geglückt ist. Am 13. Dezember war es soweit: Der Wurf ergab drei Mädels und vier Rüden. Nach einigen Besuchen und der erfolgreichen Wurfabnahme vom Deutschen Retriever Club konnte der Welpe in sein neues Zuhause Luisenhof-Zentrum einziehen. Dort wurde längst über den vierbeinigen Zuzug gesprochen. Auch darüber, wie der Hund heißen solle. Die Mehrheit der BeBewohner entschied sich für Henry.

Nun ist er da, muss aber erst einmal in die Welpenschule gehen, wo seine Wildheit und Tapsigkeit ein wenig eingeregelt wird. Schon bald wird der heranwachsende Hund dann als Streichel-oder Besuchshund hauptsächlich dem allgemeinen Wohlbefinden der Bewohner dienen.

Später, wenn sich der Rüde „Henry“ dazu eignen sollte, könnte er als ausgewachsener Labrador zum Therapie-Begleithund ausgebildet werden und dann in der Therapie im Zentrum eingesetzt werden.

Spaß an dem Nachwuchs des Luisenhofes hatten auch Vertreter von Firmen, denen das Wohlergehen der Bewohner ebenfalls am Herzen liegt: Die Stadtwerke Göttingen, die Volksbank Göttingen und das Sanitätshaus O.R.T. sind begeisterte Mitspieler, wenn es um die Förderung der Lebensqualität geht, nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch im sozialen Umfeld. Sie, die Bewohner und Mitarbeiter sind schon jetzt gespannt, wie sich Henry entwickeln und seine Karriere vom Welpen über den Streichel- bis zum Therapiehund verlaufen wird. Für gute Laune jedenfalls sorgt er schon jetzt – und das ganz ohne Worte. (tko)

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