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Sicherer Blick auf Sonnenfinsternis: Sonderführung in Göttingen

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Von: Christoph Papenheim

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Partielle Sonnenfinsternis: So sah sie am 4. Januar 2011 in Göttingen aus. Am 20. März 2015 wird der Mond die Sonnenscheibe zu 76 Prozent verdecken. Foto: C. Köhler/nh
Partielle Sonnenfinsternis: So sah sie am 4. Januar 2011 in Göttingen aus. Am 20. März 2015 wird der Mond die Sonnenscheibe zu 76 Prozent verdecken. Foto: C. Köhler/nh

Göttingen. Zur Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis am Freitag, 20. März, bietet das Institut für Astrophysik der Universität Göttingen eine Sonderführung an.

Die Plattform des Instituts am Friedrich-Hund-Platz 1 ist von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet. Bei klarem Himmel können alle Interessierten die Sonnenfinsternis dort mit Spezialbrillen und Spezialteleskopen des Instituts gefahrlos verfolgen. Außerdem erläutern Mitarbeiter des Instituts in einem Kurzvortrag, wie Sonnen- und Mondfinsternisse entstehen.

Die Sonnenfinsternis beginnt in Göttingen um 9.33 Uhr und endet um 11.53 Uhr. Die maximale Phase der Finsternis wird um 10.42 Uhr erreicht. Dann verdeckt der Mond 76 Prozent der Sonnenscheibe. Von Deutschland aus ist die Sonnenfinsternis lediglich als partielle Finsternis zu sehen. Nur in einem schmalen Streifen, der im Nordatlantik beginnt und über die Färöer-Inseln und Spitzbergen in die Arktis nahe dem Nordpol reicht, verläuft die Finsternis total. Die nächste von Mitteleuropa aus beobachtbare (partielle) Sonnenfinsternis findet am 10. Juni 2021 statt.

Weitere Informationen zu den öffentlichen Führungen im Institut für Astrophysik gibt es unter der Adresse www.uni-goettingen.de/de/%C3%96ffentlichkeit/215077.html. (p)

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