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Sicherheitspartnerschaft: Göttinger Polizei darf jetzt im Busdepot tanken

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Von: Bernd Schlegel

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Besiegelten auf dem Gelände der Göttinger Verkehrsbetriebe die enge. Kooperation zwischen Stadt, Busbetrieb und Polizei: (von links) Erster Stadtrat Christian Schmetz, Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, GöVB-Geschäftsführer Michael Neugebauer, Leitender Polizeidirektor Rainer Nolte, Chef der Polizeiinspektion Göttingen, sowie Polizeioberrat Niklas Fuchs, Leiter des Sachbereichs Einsatz bei der Polizeiinspektion Göttingen.
Besiegelten auf dem Gelände der Göttinger Verkehrsbetriebe die enge. Kooperation zwischen Stadt, Busbetrieb und Polizei: (von links) Erster Stadtrat Christian Schmetz, Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, GöVB-Geschäftsführer Michael Neugebauer, Leitender Polizeidirektor Rainer Nolte, Chef der Polizeiinspektion Göttingen, sowie Polizeioberrat Niklas Fuchs, Leiter des Sachbereichs Einsatz bei der Polizeiinspektion Göttingen. © Bernd Schlegel

Die Kooperation zwischen Polizei, die Stadtverwaltung und den Göttinger Verkehrsbetrieben wird ausgebaut. Dazu gibt es eine Sicherheitspartnerschaft.

Göttingen – Die Polizei, die Stadtverwaltung und die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) verstärken ihre Zusammenarbeit. Dazu wurde eine bestehende Sicherheitspartnerschaft erweitert.

Damit sind jetzt auch die Verkehrsbetriebe Teil des bestehenden Verbundes. Eine praktische Auswirkung: Sollte es wegen der Energiekrise einmal Probleme mit der Diesel-Versorgung der Polizeifahrzeuge geben, so können diese ab sofort bei den Verkehrsbetrieben betankt werden. Dazu erhält die Polizei entsprechende Geräte für die Fahrzeuge (Transponder), damit der Tankvorgang entsprechend abgerechnet werden kann. Die GöVB besitzen trotz der andauernden Anschaffung von Elektrobussen weiterhin ein großes Tanklager, dessen Vorräte die Polizei nun nutzen kann.

Kooperation erstreckt sich auf viele Bereiche

Die Kooperation erstreckt sich aber noch auf viele weitere Bereiche. So wird voraussichtlich im ersten Quartal 2023 eine gemeinsame Innenstadt-Wache von Polizei und Stadtordnungsdienst eingerichtet. So soll die Präsenz deutlich verbessert werden. Von dort aus werden die Mitarbeiter beider Behörden gemeinsam auf Streife gehen. Diese gemischten Streifen haben sich bewährt. Bei Ordnungswidrigkeiten, zum Beispiel Parkverstößen, ist dann der städtische Mitarbeiter zuständig. Sollte es um Straftaten gehen, so greift der Polizeibeamte ein – je nachdem.

Wir wollen mit der intensiven Kooperation ein Zeichen setzen und die Verlässlichkeit deutlich machen.

Rainer Nolte, Leitender Polizeidirektor und Chef der Polizeiinspektion Göttingen

Außerdem gehören zur Kooperation gemeinsame Ausbildungen, damit alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind. Göttingens Erster Stadtrat Christian Schmetz lobte die Zusammenarbeit, die in den vergangenen Jahren immer intensiver geworden sei. Auch Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) sagte, man könne mit Blick auf das Sicherheitsgefühl der Bürger so „das Optimum“ herausholen und verwies auf die enge Kooperation zwischen Stadt und Polizei beispielsweise beim Weihnachtsmarkt, bei Demonstrationen, Gebäudebesetzungen oder den Bombenentschärfungen. So ist beispielsweise immer ein Polizeibeamter oder eine Polizeibeamtin als Verbindungsperson in den städtischen Einsatzstäben vertreten. Das galt beispielsweise auch während der akuten Phase der Corona-Pandemie.

Gute Zusammenarbeit besteht bereits

Michael Neugebauer, Geschäftsführer der Göttinger Verkehrsbetriebe, hob die gute Zusammenarbeit mit der Polizei hervor. So gebe es immer wieder mal Situationen, bei denen es einem Busfahrer nicht gelinge, einen Fahrgast zu „beschwichtigen“. Dann sei die Polizei schnell zur Stelle.

„Wir wollen mit der intensiven Kooperation ein Zeichen setzen und die Verlässlichkeit deutlich machen“, betont Rainer Nolte, Leitender Polizeidirektor und Chef der Polizeiinspektion Göttingen. „Wir sind Partner im öffentlichen Raum.“ Dazu gehören auch gegenseitige Einblicke.

Gespräche über die Sicherheitssituation in Göttingen

Teil der Kooperation sind regelmäßige Gespräche über die Sicherheitssituation in Göttingen. Ein Beispiel: So wird unter anderem über die Lage an den Brennpunkten Waageplatz und Wilhelmsplatz gesprochen. (Bernd Schlegel)

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