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Silvester in Göttingen: Polizei zieht „gute“ Bilanz, Feuerwehr hat jede Menge zu tun

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Von: Stefan Rampfel, Melanie Zimmermann

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Feuerwerk über der Innenstadt von Göttingen
Solche Silvesternächte gehören in Göttingens Innenstadt der Vergangenheit an: Zum Jahreswechsel 2022/23 war das Zünden von Böllern und Raketen innerhalb des Walls erneut verboten. (Archivbild) © Swen Pförtner

Der Jahreswechsel in Göttingen verläuft verhältnismäßig ruhig für Polizei und Notaufnahmen. Die Feuerwehren hingegen haben viel zu tun.

Göttingen – Eine erste Bilanz der Polizei Göttingen zum diesjährigen Silvestereinsatz fällt positiv aus. Der Jahreswechsel verlief weitestgehend ohne besondere Vorkommnisse, teilte die Polizeiinspektion an Neujahr mit.

Die Beamten mussten lediglich vereinzelt Feiernde ermahnen. Innerhalb der von der Stadt Göttingen festgelegten Verbotszonen wurden nur wenige Meldungen über das Entzünden von Feuerwerk bekannt.

Polizei Göttingen zieht positive Bilanz zum Jahreswechsel: Keine besonderen Vorkommnisse

Wie bereits in den Vorjahren setzte die Polizei auch in diesem Jahr erneut auf eine verstärkte, sichtbare Präsenz an den potentiellen Brennpunkten in der unmittelbaren Innenstadt.

Die Schwerpunkte lagen auf dem Wilhelmsplatz, dem Markt (Altes Rathaus/Gänseliesel), dem Waageplatz sowie dem Robert-Gernhardt- und dem Albaniplatz. Im Stadtteil Grone betraf es den Jona Platz.

Auf dem Campus versammelten sich um kurz vor Mitternacht rund 100 Feiernde, in der Roten Straße und im Bereich des Gänseliesels sollen es jeweils rund 50 Personen gewesen sein. Am „Nabel“ in der Fußgängerzone zählten die Einsatzkräfte gegen 1 Uhr noch etwa 150 Menschen, die friedlich das neue Jahr begrüßten.

Ungefähr zeitgleich kam es auf dem Weender Tor zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der eine Person mit einer Flasche leicht verletzt worden sein soll.

Silvesternacht in Göttingen: Feuerwehren löschen zahlreiche Brände

Für die Feuerwehren hingegen gab es eine Menge zu tun. Schon vor dem Jahreswechsel brannte im Weperring im Göttinger Stadtteil Grone Unrat, ebenfalls in Grone im Hasenweg eine Papiertonne und in Elliehausen ein Altkleidercontainer.

Nach Mitternacht mussten die Einsatzkräfte in Groß Ellershausen einen Böschungsbrand bekämpfen. In Geismar brannte eine Hecke in der Straße Am Kirschberge. Weitere Freiflächenbrände mussten an der Bürgerstraße und in Reinhausen gelöscht werden.

Mülltonnen standen im Neuen Weg, am Albanikirchhof und im Fuldaweg in Flammen. Am Steinsgraben hat eine Matratze gebrannt. Zu den meisten Einsätzen wurden die zuständigen Freiwilligen Feuerwehren alarmiert, auch die Berufsfeuerwehr rückte aus.

Silvesternacht verlief in der UMG-Notaufnahme „ungewöhnlich ruhig“

Die Silversternacht verlief in der unfallchirurgischen Notaufnahme der Universitätsmedizin Göttingen ungewöhnlich ruhig. Insgesamt mussten nur wenige Patientinnen und Patienten mit oberflächlichen Verbrennungen versorgt werden. Es gab keine schlimmeren Verletzungen, Operationen waren nicht nötig. 

Ähnliches wurde auch aus der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Ev. Krankenhauses Göttingen-Weende berichtet. Hier blieb es in der Silvesternacht ebenfalls verhältnismäßig ruhig. (mzi/ysr) 

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