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Extinction Rebellion demonstriert mit Sitzblockade für Umweltschutz

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Von: Raphael Digiacomo

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Protestaktion am Weender Tor: Aktivisten machten auf die Klimakrise aufmerksam. Dabei blockierten sie den Verkehr in Göttingen.
Protestaktion am Weender Tor: Aktivisten machten auf die Klimakrise aufmerksam. Dabei blockierten sie den Verkehr in Göttingen. © Walter Gleitze/gsd

Mit Sitzblockaden und Schildern haben Mitglieder der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion Dienstagmittag in Göttingen gegen die aktuelle Klimapolitik demonstriert.

Göttingen – Dazu blockierten sieben von ihnen eine Spur der Berliner Straße an der Kreuzung am Weender Tor. Da der Verkehr an der Kreuzung vorübergehend stillstand, wurde die Sitzblockade von der Polizei aufgelöst. Einige Demonstranten verließen die Blockade freiwillig, einzelne wurden von den Polizisten auf den Bürgersteig getragen.

Dort mussten die Umweltdemonstranten den Beamten ihre Personalien geben – sie müssen sich nun wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. „Wir wollen hier ein Zeichen setzen“, sagte Olli, einer der Demonstranten. Dafür erdulde er laut eigener Aussage auch „Repressalien“ seitens der Polizei „Mit der Aktion wollen wir die Menschen endlich zum Umdenken bewegen“, sagt der 26-jährige Student aus Göttingen.

„Klimaschutz geht nicht von alleine“, stimmt ihm seine Mitstreiterin Imke zu. Aus Erfahrung weiß die 24-jährige Studentin aus Göttingen, dass sie für ihre Teilnahme an der Demonstration nun ein Bußgeld zu erwarten hat. Die Umweltschutzorganisation Extinction Rebellion stand zuletzt vermehrt in der Kritik; ihr werden radikale Ansichten, vor allem in Bezug auf die Klimapolitik der Regierung, vorgeworfen. (Raphael Digiacomo)

Polizisten tragen einige Mitglieder der Umweltbewegung Extinction Rebellion von der Kreuzung am Weender Tor auf den Bürgersteig.
Polizisten tragen einige Mitglieder der Umweltbewegung Extinction Rebellion von der Kreuzung am Weender Tor auf den Bürgersteig. © Raphael Digiacomo

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