Aktion am Samstag und Sonntag

Skyway-Festival in Göttingen: Im Rausch von tausenden Lichtern

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Vorbild Partnerstadt Torun: Das dortige Bella Skyway-Festival lockte allein in diesem etwa 400 000 Besucher an. Nun gibt es eine solche Aktion auch in Göttingen.  

Göttingen. In einen Rausch des Lichts können Besucher am Samstag und Sonntag, 29. und 30. September, in Göttingen beim Bella Skyway-Festival kommen. Vorbild ist die gleichnamige Aktion in der polnischen Partnerstadt Torun.

Dort lockt das Lichterspiel seit vielen Jahren die Besuchermassen an. Allein in diesem Jahr waren es im August etwa 400 000. Deshalb findet nun erstmals ein solches Festival in Göttingen statt – aber in deutlich kleinerem Rahmen.

Das Festival ist laut Kulturdezernentin Petra Broistedt ein weiterer Höhepunkt des Programms zur 40-jährigen Städtepartnerschaft. „Vielleicht ist das der Beginn einer weiteren Erfolgsgeschichte“, so Broistedt. Die Stadt nimmt dafür 100.000 Euro in die Hand.

In Göttingen werden Lichtkünstler ihre Installationen im Bereich der Innenstadt an beiden Tagen von 19.30 bis 24 Uhr präsentieren.

Hier die Installationen des Festivals im Überblick:

  • Wasser kennt keine Grenzen: Die Plastik aus sieben schwarz glänzenden Diabasstreinen wurde von Wolf Bröll und polnischen Künstlern geschaffen. Nun wird das Werk Teil einer Lichtinstallation – Geismartor, Wallaufgang.
  • Volksbank-Gebäude: Das Bankhaus stellt seine Fassade für Groß-Projektionen zur Verfügung – Kurze Geismar Straße.
  • Gauß-Weber-Laser: Der Lasertelegraph des Measurement Valley sendet zum Festival einen neuen Code – Gauß-Weber-Wall am Geismartor.
  • Arche: Mit dieser besonderen Licht- und Wasserinstallation können die Besucher erleben, wie Trockeneis, Wasser und Flüssigkeit einen Schaum bilden, den man in Hand nehmen kann – Wilhelmsplatz.
  • Deus ex machina: Bei dieser besonderen Installation wird die Fassade des Deutschen Theaters zum magischen Ort – Theaterplatz.
  • Solar System – Sonnensystem: Hinter dem Deutschen Theater ziehen auf einer überdimensionalen Kugel die Planeten unseres Sonnensystems vorüber – Ernst-Honig-Wall.
  • The Little Peoples Village: Dabei tauchen geheimnisvolle Lichte im Stamm eines uralten Baumes auf – Ernst-Honig-Wall.
  • Horizontal Interference: Farbige Lichtbänder durchschneiden das Gelände hinter dem Deutschen Theater – Ernst-Honig-Wall.
  • Urban Jungle: Die Besucher dürfen sich auf Projektionen auf einem Wasservorhang freuen – Waageplatz.
  • Secret Garden: An der Mauer der Stockleffschen Mühle erblühen viele zarte Blumen – Mauer an der Stockleffschen Mühle am Leinekanal.
  • Göttingen Torun Mühlenmalerei: Der Giebel wird von neun Künstlern gestaltet. Das Das Ergebnis kommt erst bei Nacht zum Vorschein – Stockleffsche Mühle.
  • Vier-Kirchen-Laser: Von der Bronzetafel können vier Kirchtürme betrachtet werden. Sie werden mit Lasern angestrahlt – Marktplatz.

Der Programm-Flyer zum Festival kann im Internet abgerufen werden.

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