Ideenwettbewerb: Smartphone-App für Studenten überzeugt Jury

Studieren mit Smartphone-Unterstützung: Die Preisträger wurden von Prof. Dr. Ruth Florack (links) ausgezeichnet. Sie ist Vizepräsidentin für Lehre und Studium der Uni Göttingen. Foto: Uni Göttingen/nh

Göttingen. Die Universität Göttingen hat sechs Vorschläge aus dem Ideenwettbewerb für Studierende prämiert. Thema der aktuellen Ausschreibung war „Mobil studieren“.

Sebastian Streit überzeugte die Jury mit seinem Vorschlag, eine Smartphone-App „eCampus mobile“ zu entwickeln, die alle Funktionen des eCampus-Portals wiedergeben kann und eine Navigationsfunktion zur besseren Orientierung an der Universität integriert. Im eCampus sind alle Online-Dienste, die fürs Studieren wichtig sind, zusammengefasst. Streit erhielt den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis.

94 Vorschläge

Insgesamt 94 Vorschläge waren eingesandt worden, die besten sechs erhielten Geld- und Sachpreise. „Die Vielzahl gut durchdachter Ideen und Vorschläge zeigt erneut das enorme Potenzial unserer Studierenden, an der weiteren Verbesserung ihres Studiums aktiv mitzuarbeiten“, sagte Prof. Dr. Ruth Florack, Vizepräsidentin für Lehre und Studium.

Platz zwei und ein Preisgeld von 750 Euro ging an Julian Rejmanowski. Er will den Austausch zwischen Studierenden, die einen Auslandsaufenthalt planen, gerade im Ausland oder schon zurückgekehrt sind, verbessern. Er schlägt ein „Auslandsinformations- und Netzwerkportal“ vor, das durch ein Kleinanzeigenportal ergänzt werden kann. So können Studierende, die aktuell im Ausland sind, neben Informationen auch Gegenstände oder Wohnungen für zukünftige Austauschstudierende am gleichen Ort anbieten.

Eine bessere Strukturierung innerhalb des Studenten-Internet-Portals „Stud.IP“ strebt Gordon Schücker mit seiner Idee „Stud.IP-Veranstaltungen und Dokumente“ an. Für seine cloudbasierte Lösung erhielt er den dritten Preis und 500 Euro.

Anerkennungspreise bekamen Arne Gerdes und Jan Gerrit Horstmann, die eine App mit einer zusätzlichen Informationsebene für Exponate der Universitätssammlungen vorschlagen. Marina Johanna Hartmann wünscht sich einen Hörsaal-Finder als App. Philipp Heil setzt sich in seinem Vorschlag für eine bessere Smartphone-Unterstützung und einen Nachrichten-Dienst für den eCampus ein. (bsc)

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