1800 Menschen waren dabei

Christopher Street Day in Göttingen: So bunt ist die Uni-Stadt

Dritter Christopher Street Day in Göttingen: Der Demonstrationszug führte vom Neuen Rathaus durch die Innenstadt. Anschließend gab es ein Straßenfest auf dem Albaniplatz. Weitere Bilder können in einer
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Dritter Christopher Street Day in Göttingen: Der Demonstrationszug führte vom Neuen Rathaus durch die Innenstadt. Anschließend gab es ein Straßenfest auf dem Albaniplatz.

So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.

Göttingen – Sie traten unter dem Motto „Selbstbestimmt. Sichtbar. Sicher.“ öffentlich für die Rechte von queeren Menschen ein und hatten auch politische Forderungen aufgestellt.

Viele sorgten durch ihre Kostümierung für Aufmerksamkeit bei dem Demonstrationszug vom Neuen Rathaus durch die Innenstadt. Zentraler Punkt, der mit dem Göttinger CSD angesprochen wurde: Queere Menschen machen in der Gesellschaft immer noch mit alltäglicher und struktureller Diskriminierung konfrontiert, so das Aktionsbündnis. Das reiche von Ungleichheiten bis hin zu Ausschlüssen oder gar Gewalterfahrungen. Politischer Höhepunkt des Aktionstages war eine Diskussion mit Oberbürgermeister-Kandidaten auf dem Albaniplatz.

Hier die Forderungen der queeren Gruppen für Göttingen auf einen Blick:

  • Sensibilisierung für die Bedürfnisse von queeren Menschen in der örtlichen Pflegeversorgung im Sinne eines selbstbestimmten und würdevollen Älterwerdens;
  • Langfristige finanzielle Absicherung von queeren Institutionen und Schutzräumen mit stabilen kommunalen Fördermitteln;
  • Eine beschleunigte Einrichtung von All-Gender-Toiletten (Toiletten für alle) in allen Schulen sowie öffentlichen Institutionen inklusive Bereitstellung von Hygieneartikeln.
  • Verbindliche und verpflichtende Einführung eines Leitfadens für geschlechtergerechte Sprache in allen öffentlichen Institutionen;
  • Etablierung einer zentralen kommunalen Antidiskriminierungsstelle unter besonderer Berücksichtigung von queeren Menschen und ihren Lebensrealitaten.

Christopher Street Days finden seit mehr 50 Jahren weltweit statt. Mit politischen Kundgebungen, Paraden und bunten Straßenfesten demonstrieren „lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, nichtbinäre, inter*, asexuelle und andere queere Menschen“ für die Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gleichstellung vielfältiger Lebensweisen und Identitäten. Für die genannten Personengruppen wird häufig der Sammelbegriff „queer“ oder die Buchstabenreihe „LSBTIAQ“ verwendet.

Regenbogenfahnen: Sie waren beim CSD in Göttingen immer wieder zu sehen.

„Queere Menschen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes, sichtbares und sicheres Leben in allen gesellschaftlichen Strukturen. Es ist uns gelungen, unsere Anliegen und politischen Forderungen sichtbar und laut in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Simone Kamin, eine der Mitorganisatorinnen im CSD-Aktionsbündnis. Nach dem Erfolg vom Wochenende wird es auch im kommenden Jahr einen CSD in der Uni-Stadt geben, ist sich Kamin sicher.

„Es ist beeindruckend, wie viel Empowerment auf und mit einem solchen Aktionstag entsteht. Die queere Szene in Göttingen ist sehr vielfältig, ausdrucksstark und in viele Richtungen engagiert“, zieht Kamin Bilanz. (Bernd Schlegel)

Christopher Street Day in Göttingen: So bunt ist die Uni-Stadt

So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
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So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
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So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
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So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
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So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
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So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
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So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
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So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei.
So bunt ist Göttingen: Etwa 1800 Menschen waren am Samstag beim dritten Christopher Street Day (CSD) in der Uni-Stadt dabei. © Hubert Jelinek

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