Polizeihubschrauber suchte mit Wärmebildkamera nach Mutter und Kind

Mit Sohn im Brocken-Gebiet verirrt: Göttingerin löst Suchaktion aus

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Großeinsatz: Rund um den Brocken hatten Rettungskräfte nach der Göttingerin und ihrem Sohn gesucht.

Göttingen/Harz. Eine 30-jährige Touristin aus Göttingen hat einen Großeinsatz von Rettungskräften im Harz ausgelöst.

Die 30-Jährige hatte am Dienstag mit ihrem sechsjährigen Sohn einen Ausflug zum Brocken unternommen und später auf dem Rückweg versehentlich eine falsche Richtung eingeschlagen. Gegen 18.30 Uhr setzte sie einen Notruf ab und teilte mit, dass sie die Orientierung verloren habe und ihr Handy nur noch über zwei Prozent Akkuleistung verfüge.

Nach Angaben eines Sprechers des Polizeireviers Harz hatte die Frau noch angeben können, dass sie kurz zuvor an der Rangerstation Scharfenstein vorbeigekommen sei. Dann sei der Telefonkontakt abgebrochen.

Mehr als 50 Feuerwehrangehörige und Rettungskräfte der Bergwachten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt suchten daraufhin nach den Verirrten.

Warmebildkamera

Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera war im Einsatz. Gegen 22 Uhr entdeckten die Rettungskräfte schließlich Mutter und Kind wohlbehalten auf einem Wanderweg nahe der Scharfenstein-Klippe.

Anschließend brachten sie die Geretteten zu ihrem Auto zurück, das auf dem Parkplatz Torhaus abgestellt war. Dieser liegt rund elf Kilometer Entfernung westlich des Brockens, der Scharfenstein befindet sich dagegen etwa fünf Kilometer nördlich in Richtung Ilsenburg. (pid)

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