Einnahmen können unter Umständen angerechnet werden

Solarstrom-Verdienst: Vorsicht bei der Rente

Ein Haus mit Solardach: Wer durch Photovoltaik-Anlagen Zusatzeinnahmen hat und vorgezogene Rente bezieht, muss auf bestimmte Hinzuverdienstgrenzen achten. Foto: dpa

Göttingen. Der Hinzuverdienst durch Solarstrom kann unter Umständen auf die vorzeitige Rente angerechnet werden. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin.

Wenn die Sonne scheint, haben Besitzer von Photovoltaikanlagen gut lachen. Denn jede Kilowattstunde Strom, die man nicht selbst verbraucht, bringt Geld. Wer so allerdings seine vorzeitige Rente aufbessert, sollte genau nachrechnen: Übersteigen die monatlichen Einnahmen die Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro, kann die Rente gekürzt werden. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hin.

Ob Alters- oder Erwerbsminderungsrentner: Wer die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat, kann bis zu 450 Euro im Monat hinzuverdienen, zweimal im Jahr sogar das Doppelte. Dann bleibt die Rente ungekürzt. Dabei zählen Einnahmen aus einer geringfügigen Beschäftigung ebenso wie die Gewinne aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Werden sie im Einkommensteuerbescheid als Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit aufgeführt, müssen sie dem Rentenversicherer gemeldet werden.

Auch bei Hinterbliebenenrenten wird Einkommen angerechnet. Witwen- oder Witwerrentner haben allerdings einen höheren Freibetrag, so die Rentenversicherung. Informationen dazu gibt es unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800/1000 480 10 oder im Internet.

www.deutsche-rentenversicherung.de

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