Solidarität mit Charlie Hebdo: Journalisten verkaufen neue Ausgabe

Ich bin Charlie: Der Schriftzug ist das Gesicht der Solidaritätsbewegung für die Opfer des Terroranschlags in Paris und wurde in sozialen Medien massenhaft geteilt. Foto: privat/ nh

Göttingen. Eine Solidaritätsaktion für die Mitarbeiter der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ startet eine Gruppe Göttinger Journalisten am Samstag, 17. Januar ab 11 Uhr vor dem Alten Rathaus.

An einem Stand verkaufen sie eine größere Menge der neuen Ausgabe des Satiremagazins, das normalerweise in Göttingen nicht zu kaufen ist.

Zu der Aktion sagte Sybille Bertram von Radio ffn, die die Veranstaltung mitorganisiert: „Das Ziel ist, dass Göttinger Journalisten zeigen wollen, dass auch sie sich von dem Angriff betroffen fühlen und dass es ein Angriff auf die Pressefreiheit ist. Wir haben gemerkt, dass es vielen Menschen in Göttingen ein Anliegen ist, ihre Betroffenheit offen zu zeigen.“ Man wolle zu dem Anschlag nicht schweigen.

Interessenten können das Magazin am Samstag, 17. Januar, zwischen 11 und 14 Uhr an einem Informationsstand am Gänseliesel vor dem Alten Rathaus erwerben.

Gleichzeitig soll mit dieser Solidaritätsaktion auf die vielfältigen Bedrohungen der Pressefreiheit aufmerksam gemacht und mit einer Spendensammlung die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ unterstützt werden.

Die Organisation dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit, kämpft gegen Zensur und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. (jvp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.