Auflage von fünf Millionen Stück

Sonderbriefmarke zeigt das Alfelder Weltkulturerbe Fagus-Werk

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Ist bei der Post zu bekommen: die Sonderbriefmarke mit dem Fagus-Werk in Alfeld. Das Gebäude ist Weltkulturerbe der Unesco.

Alfeld/Göttingen. Zu den bekannten Firmenbauten in Südniedersachsen zählt das Fagus-Werk in Alfeld. Das von Walter Gropius entworfene Gebäude gehört inzwischen zum Weltkulturerbe der Unesco. Jetzt gibt es eine Briefmarke, die das Werk zeigt.

Der weitsichtige Unternehmer Carl Benscheidt, der von 1858 bis 1947 lebte, erteilte Gropius den Auftrag, ein Gebäude für seine Schuhleistenfabrik zu errichten, das modernen Gesichtspunkten entsprechen sollte. Seit über 100 Jahren erfüllt das lebende Denkmal seinen Ursprungszweck als Produktionsstätte. Die Schuhleistenfertigung wird heute durch die Unternehmensbereiche Elektronik (Messsysteme, Funkenlöschanlagen) und Maschinenbau (Keilzinkenanlagen) ergänzt. Das Fabrikgebäude ist seit 1946 eingetragenes Baudenkmal und wurde ab 1984 umfangreich restauriert.

Album mit Erstdrucken: Julian Würtenberger (links), Abteilungsleiter im Bundesministerium der Finanzen, überreichte es an den Göttinger SPD-Bundestagsabgeordneten und Fraktionschef Thomas Oppermann.

Der Grafiker Professor Christof Gassner aus Darmstadt gestaltete die Sonderbriefmarke, die einen Wert von 60 Cent hat. Sie ist seit dem 2. Oktober in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich. Der Göttinger SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann erhielt ein Album mit Erstdrucken der Briefmarke, die in einer Auflage von fünf Millionen Stück erschienen ist. (bsc)

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