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Sonderführung durch Schau „Opfer des NSU“ in der Göttinger BBS

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Von: Thomas Kopietz

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Südeingang der BBS II in Göttingen.
In den Räumen der BBS II ist die Ausstellung zu den NSU-Verbrechen zu sehen. © Thomas Kopietz

Die Opfer sowie die Aufarbeitung der Verbrechen der NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) sind Thema einer Sonderauschau in Göttingen.

Göttingen – In Göttingen läuft schon lange eine viel beachtete Dauerausstellung: „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“. Dort wird jetzt eine Sonderschau gezeigt: „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“.

Am Sonntag, 30. Oktober, um 11 Uhr gibt es in den Räumen BBS II, Godehardstraße 11, in Göttingen eine offene Sonderführung mit Annegrit Berghoff, Mitglied der Lagergemeinschaft Moringen.

Die Verbrechen der NSU und deren Aufarbeitung: Sonderschau in Göttinger BBS II

Die bilderreiche Wanderausstellung von Birgit Mair setzt sich mit den Verbrechen des NSU und deren gesellschaftlicher Aufarbeitung auseinander. Die Führung durch die Ausstellung schließt mit einer Diskussionsrunde. Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen ist frei. Veranstalter ist der Verein Geschichtswerkstatt Göttingen.

Von 2000 bis 2007 ermordeten die Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in Deutschland zehn Menschen. Einige von ihnen wurden aus rassistischen Gründen umgebracht. Der NSU tötete zudem die Polizistin Michèle Kiesewetter und beging Bombenanschläge und Banküberfälle. Die Ermittler blieben lange untätig.  (tko)

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