Sonderführung im Museum Friedland

Was bedeutete die Deutsche Einheit für das Grenzdurchgangslager?

Überfüllte Kantine im Grenzdurchgangslager: Ende der 1980er Jahre kamen viele Menschen aus dem damaligen Ostblock nach Friedland.
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Überfüllte Kantine im Grenzdurchgangslager: Ende der 1980er Jahre kamen viele Menschen aus dem damaligen Ostblock nach Friedland.

Als im November 1989 die Mauer fällt, herrscht auch im Lager Friedland Ausnahmezustand: Tausende Aussiedler aus Polen und der zerfallenden Sowjetunion nutzen die Chance auf einen Neustart in der Bundesrepublik – nicht nur für das Grenzdurchgangslager eine große Herausforderung.

Friedland – Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit lädt das Museum Friedland am Samstag, 3. Oktober, um 15 Uhr zu einer thematischen Sonderführung ein.

Wie das Museum mitteilt, will Dr. Nina Grabe bei einem Rundgang durch die Ausstellung vermitteln, was die Wende für Friedland bedeutete, wie sich das Lager nach Öffnung der Grenzen verändert hat und warum es auch für das Museum Friedland eine große Chance bedeutete. Dabei sind auch die Teilnehmer der Führung aufgerufen, ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen.

Eine Anmeldung für die Sonderführung ist nicht erforderlich, wie das Museum bestätigte. Bei mehr als zehn Interessierten würden die Teilnehmer in Gruppen unterteilt und die Führung mehrfach stattfinden.

Das Museum Friedland ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In Kleingruppen mit bis zu fünf Personen werden öffentliche Führungen angeboten. Auch die Buchung von Gruppenführungen ist möglich. Bei Interesse an einer Führung wird um eine vorherige Anmeldung gebeten.

Besucherservice: Tel. 05504 / 8056-200 oder E-Mail: besuch@museum-friedland.de zu erreichen.

Von Andreas Arens

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