Banking vor Ort und weltweit

Sparkasse Göttingen eröffnet neue Hauptfiliale

Über die neue Hauptstelle freuen sich (von links) Filialleiter Martin Artmann, Regionaldirektor Olaf Butzke, Filialleiter Christian Weber sowie die drei Vorstandsmitglieder Thomas Scheffler, Rainer Hald sowie Michael Birlin.
+
Repräsentatives Ambiente: Über die neue Hauptstelle freuen sich (von links) Filialleiter Martin Artmann, Regionaldirektor Olaf Butzke, Filialleiter Christian Weber sowie die drei Vorstandsmitglieder Thomas Scheffler, Rainer Hald sowie Michael Birlin.

Ein Berater der neuen Hauptstelle der Sparkasse Göttingen wird nicht mehr nur Kunden vor Ort betreuen. Über verschiedene Online-Kanäle bietet er Banking für Kunden an, die irgendwo wohnen können.

Göttingen – Dieses Konzept wird in der neuen Hauptfiliale umgesetzt, die am Montag in der Groner-Tor-Straße in der Uni-Stadt eröffnet wurde.

Das Stichwort für das neue Konzept lautet „Überallberatung“. Dabei erreicht der Kunde immer seinen „eigenen“ Berater – egal ob über Telefon, Internet-Anwendungen oder persönlich. Die Sparkasse Göttingen setzt dabei auf ein vernetztes und personalisiertes Beratungsangebot. Mit dieser Idee sollen künftig auch die Filialen im ländlichen Raum gestärkt werden, da Mitarbeiter dort zusätzliche Kunden betreuen und dadurch die Rentabilität ihrer Geschäftsstelle steigern können. Bereits seit zwei Jahren testet die Sparkasse das Konzept mit ausgewählten Kunden und Mitarbeitern.

Die neue Hauptfiliale der Sparkasse Göttingen ist an der Groner-Tor-Straße zu finden.

Für das Konzept interessieren sich unterdessen auch bereits andere Kreditinstitute und wollen sich die Umsetzung vor Ort in Göttingen anschauen. Auf Basis des Erfahrungsschatzes wurde zudem ein bislang einzigartiges Büromöbel entwickelt. Es bietet einen optimalen Rundum-Schall- und Sichtschutz und macht eine ungestörte Kommunikation mit dem Kunden, zum Beispiel per Video oder Telefon, möglich. Dabei sind alle Bankgeschäfte vom Girokonto bis zur Wertpapieranlage möglich. Für die Beratung in der Filiale selbst stehen zusätzlich speziell gestaltete Beratungszimmer bereit – zum Beispiel zu den Themen Baufinanzierung oder Aktien. Alle sind mit Multimedia-Technik ausgerüstet.

Im Empfangsbereich im Erdgeschoss stehen neben der bekannten Selbstbedienungstechnik (Geldautomaten, Überweisungsterminals mit Kontoauszugsdrucker) auch ein SB-Münzzähler und eine SB-Schließfachanlage zur Verfügung. Sie ist für die Kunden rund um die Uhr zu erreichen. Außerdem gibt es drei Kassen, darunter eine Diskret-Kasse. Zusätzlich wartet im Erdgeschoss eine Service-Managerin als Bindeglied zu den Beratern. An Service-Punkten können kleinere Geldgeschäfte sofort erledigt werden.

Auszubildende Alessa Bruns sitzt am neu gestalteten Arbeitsplatz für Sparkassenberater.

Trotz des Umzugs von der Weender Straße in die Groner-Tor-Straße bleiben am alten Standort in der Fußgängerzone weiterhin der SB-Bereich sowie die BestZeit-Filiale erhalten.

Mit Blick auf die Corona-Krise verzichtet die Sparkasse auf ein Eröffnungs-Fest. Stattdessen soll es eine Spendenaktion geben. Insgesamt 50 000 Euro sollen für Corona-Projekte an Krippen, Kindergärten und Horte im Geschäftsgebiet gehen. So soll der Alltag von Kindern und Eltern ein wenig leichter gemacht werden. Weitere Infos gibt es im Internet.

Neueröffnung: Hauptstelle der Sparkasse Göttingen, Groner Tor-Straße 32a, 37073 Göttingen, Tel. 0551/405-0, Öffnungszeiten: montags und donnerstags 9 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags 9 bis 16 Uhr. spk-goettingen.de

Blick in eines der Beratungszimmer: Hier geht es um das Thema Aktien.

Neue Hauptfiliale eröffnet - Umgestaltung des Quartiers

Die neue Hauptfiliale bildet den Start zum Umbau des Quartiers an der Groner-Tor-Straße, sagte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Rainer Hald bei der Eröffnung. Er dankte dem Architekten Sergio Pascolo, den Planern vor Ort, den regionalen Handwerkern, den eingebundenen Ämtern und den Stadtwerken, dem Kirchenkreis und der Stadt für die gute Kooperation.

Insgesamt investierte die Sparkasse zwölf Millionen Euro in die Neugestaltung des Hauses, das in den 1950er Jahre als Sparkassen-Filiale entstand. Später waren in dem Gebäude, dessen Umbau drei Jahre gedauert hat, das Bildungszentrum und ein Verwaltungszentrum der Sparkasse untergebracht. Hinzu kommen noch einmal vier Millionen Euro für die Innenausstattung. Das Gebäude bietet 3000 Quadratmeter Nutzfläche auf fünf Etagen und ein Kellergeschoss. Die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung sowie die KfW-Richtlinien werden voll eingehalten.

(Bernd Schlegel)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.