Sparkasse Göttingen: Was wird nach Neubau aus der Hauptstelle?

Um diesen Gebäudekomplex geht es: Die Sparkassen-Hauptstelle an der Weender Straße in Göttingen ist auf mehrere Gebäude verteilt. 2018 will das Institut seine neue Zentrale beziehen. Dann werden in der Innenstadt Flächen frei. Foto: Schlegel

Göttingen. Voraussichtlich 2018 wird die Sparkasse Göttingen ihre neue Zentrale am Groner Tor beziehen. Längst haben die Überlegungen begonnen, was danach aus der bisherigen Hauptstelle an der Weender Straße wird. Klar ist: Es soll keine Einkaufspassage geben.

Der Bauausschuss der Stadt beschäftigte sich mit dem Thema. Damit in dem Gebäudekomplex an der Weender Straße eine veränderte Nutzung möglich ist, soll ein entsprechender Plan aufgestellt werden. Dieser erstreckt sich auf ein knapp zwei Fußballfelder (1,25 Hektar) großes Areal zwischen Markt und Prinzenstraße.

Nicht mehr so viel Fläche

Nach der Fertigstellung der neuen Sparkasse-Zentrale in etwa zwei Jahren benötigt das Kreditinstitut nicht mehr so viel Büro- und Ladenflächen in der Innenstadt – bislang sind es 12 000 Quadratmeter, anderthalb Fußballfelder. Dort arbeiten 230 Sparkassen-Beschäftigte, darunter 160 in den zentralen Abteilungen.

Beste Lage

Neue Einzelhändler könnten nach einem Umbau im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss in die 1 A-Lage einziehen, heißt es von der Sparkasse. Darüber sind Wohnungen denkbar. Die Fassaden werden so bleiben, denn viele von ihnen stehen unter Denkmalschutz.

Filiale bleibt bestehen

Natürlich wird die Sparkasse weiterhin in der Innenstadt an der bekannten Stelle präsent bleiben. Schließlich betreut diese Filiale mehr als 50 000 Kunden. „Eine Reduktion des Dienstleistungsangebots ist nicht geplant“, heißt es von der Sparkasse.

Keine Einkaufspassage

In der Sitzung des Bauausschusses wurde deutlich, dass die Stadt auf keinen Fall eine Einkaufspassage will. Sparkasse und Stadt wollen einen Projektentwickler mit der Ausarbeitung der konkreten Pläne beauftragen. Bei der Auswahl der künftigen Einzelhandelsgeschäfte soll darauf geachtet werden, dass der Branchenmix auf das vorhandene Innenstadt-Angebot abgestimmt ist. Die neuen Läden sollen den Bestand möglichst ergänzen.

Rahmenplanung

Damit das Projekt vorangetrieben werden soll, wird nun eine Rahmenplanung erarbeitet. Danach muss sich der Stadtrat mit dem Thema befassen. (bsc)

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