4000 Euro Spende

Sparkasse unterstützt den Mittagstisch mit Kühlgerät und Lüftungsanlage

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Ortstermin beim Mittagstisch: (von links) Marion Kuß vom Kirchenvorstand, Sparkassen-Chef Rainer Hald, Elena Ganzvint, Einrichtungsleiterin Anna Werner-Parker, Thomas Maxellon vom Förderverein, Pater Joos und Frank Sickora von der Sparkasse Göttingen. 

Jeden Mittag bekommen bis zu 80 Gäste zwischen 18 und 80 Jahren beim Mittagtisch St. Michael in Göttingen ein warmes Gericht.

Die Sparkasse unterstützt die wichtige soziale Einrichtung in der Uni-Stadt mit 4000 Euro.

Der Betrag wurde für die Anschaffung eines neuen energieeffizienten Kühlgeräts sowie zum Einbau von Lüftungstechnik verwendet und kam beim Neujahrsempfang des Göttinger Kreditinstituts zusammen. 

Bei einem Ortstermin mit dem Göttinger Sparkassen-Vorstandschef Rainer Hald wurde deutlich, dass die Lüftung noch einmal verbessert werden kann. Das will das Kreditinstitut ebenfalls übernehmen. „Die Rahmenbedingungen müssen stimmen“, sagte Hald.

Mittagessen gibt es zwischen 12 und 13.30 Uhr

Der Mittagstisch besteht seit September 1990. Die Initiative ging von Jesuitenpater Heribert Graab aus, dem damaligen Pfarrer der Gemeinde. Er entwickelte den Plan, in direkter Nachbarschaft zur Citykirche St. Michael täglich ein warmes Mittagessen für Obdachlose und Durchreisende anzubieten. 

Jeweils zwischen 12 und 13.30 Uhr ist die Einrichtung geöffnet – auch an Sonntag- und Feiertagen. Anna Werner-Parker ist als Leiterin für den Betrieb verantwortlich. Zum Team gehören auch eine Vertretungskraft, eine Raumpflegerin sowie mehr als 40 ehrenamtliche Helfer, ohne die das Angebot überhaupt nicht möglich wäre. 

Sie sorgen dafür, dass Küche, Essensausgabe, Buchhaltung und Fundraising laufen. Dafür gibt es auch einen Förderverein mit dem Vorsitzenden Thomas Maxellon an der Spitze.

Unterstützung bekommt der Mittagstisch auch durch den Gesamtverband der Göttinger katholischen Kirchengemeinden, die Stadt sowie die Göttinger Tafel, die regelmäßig Lebensmittel liefert. Eine enge Kooperation gibt es außerdem mit der Straßensozialarbeit der Diakonie. 

Viele der Gäste des Mittagstisches haben beispielsweise psychische Probleme und benötigen Beratung. Zudem bestehen enge Kontakte zur Bahnhofsmission. 

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