Internationaler Sparkasse & VGH Cup

Göttingen: 576 Tore in 110 Spielen beim U19 Cup

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Alljährlicher Budenzauber: Vier Tage lang stand die Lokhalle ganz im Zeichen des Sparkasse & VGH Cup. Hier streckt sich Einbecks Torwart Benjamin Haefner vergeblich nach dem Ball. 

In Göttingen fand am Wochenende mit dem internationalen Sparkasse & VGH Cup eines der größten Fußball-Hallenturniere für A-Junioren in Europa statt. 

  • Der internationale Sparkasse & VGH Cup fand am Wochenende in Göttingen statt.
  • 16 Teams aus der Region traten gegen Mannschaften des Bundesliga-Nachwuchses und internationale Teams an.
  • Die Spiele wurden per Livestream übertragen.

Durchaus zufriedene Gesichter gab es nach vier Tagen, nachdem beim internationalen Sparkasse & VGH Cup, dem größten europäischen Fußball-Hallenturnier für A-Junioren, alle Pokale verteilt worden waren.

„Ja, wir sind wirklich zufrieden. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, Dinge zu verändern“, meinte Lutz Renneberg von der veranstaltenden Fest GmbH. 

Teams aus der Region, Bundesliga-Nachwuchs und internationale Mannschaften nahmen teil

16 regionale Teams hatten sich teilweise großartig mit den Mannschaften des Bundesliga-Nachwuchses und der vier internationalen Teams des belgischen FC Brügge, der österreichischen Austria aus Wien und der beiden englischen Teams des FC Fulham und Manchester United gemessen. 

So rang TuSpo Petershütte dem späteren Sieger FSV Mainz 05 ein 2:2-Unentschieden ab, schaffte Eintracht Northeim ebenfalls ein 2:2 gegen Werder Bremen. Im Viertelfinale begegneten sich diese beiden Teams noch einmal. 

Zehn Minuten lang waren die Northeimer gar das bessere Team, um dann aber in der Endphase noch 0:3 gegen Werder zu verlieren.

Viertelfinale auf sehr hohem Niveau

Gleichwohl empfanden viele das Viertelfinalspiel zwischen Dauergast Austria Wien und Schalke 04 als das vorweggenommene Endspiel. Warum, zeigten dann beide Teams. Es war zweifellos das auf höchstem Niveau stehende Match, das dann auch erst in der Verlängerung entschieden wurde.

„Viele Spiele waren heiß umkämpft, das Niveau war sehr gut vor allem auch bei den vier regionalen Teams, die die Zwischenrunde erreicht haben“, meinte Renneberg. 

In den insgesamt 110 Spielen fielen immerhin 576 Tore, was einem Schnitt von etwas mehr als fünf Toren pro Partie entspricht. Der 17-stündige Livestream auf der Internetseite hatte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 24 Prozent mehr Zuschauer.

Euromeister Andreas Möller in der Lokhalle

Und erstmals war auch mit Andreas Möller ein Welt- und Europameister, Weltpokalsieger, Champions-League-Sieger, deutscher Meister, DFB-Pokalsieger, UEFA-Pokal-Sieger in der Lokhalle. 

Der 52-jährige Möller leitet das Leistungsnachwuchs-Zentrum beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

Video: Sieg für FSV Mainz 05

Für Renneberg musste der FSV Mainz, der sich allerdings erst am letzten Tag gesteigert hat, diesen Cup gewinnen. „Ihr Trainer Benjamin Hoffmann wechselte von Dortmund nach Mainz. 

Mit Dortmund ist er deutscher A-Juniorenmeister gewesen. Er weiß, wie man Titel holt“, so Renneberg. 

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