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Druck von der SPD: Schröder muss Mandat abgeben

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Von: Thomas Kopietz

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Gerhard Schröder
Gerhard Schröder © Kay Nietfeld/dpa

Gerhard Schröder soll seine Mandate bei den russischen Unternehmen Nordstream und Rosneft niederlegen. Diese Forderung kommt ausgerechnet von der SPD.

Göttingen – Der SPD-Ortsverein Göttingen-Ost hat Ex-Kanzler Gerhard Schröder aufgefordert, „unverzüglich seine Mandate bei den russischen Unternehmen Nordstream und Rosneft niederzulegen“. Auch seine Nominierung für den Gazprom-Aufsichtsrat solle er ablehnen.

Schröder war in den 70-er-Jahren während seines Studiums der Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Mitglied des Ortsvereins Göttingen-Ost gewesen.

Schröder soll Mandat abgeben: SPD-Ortsverein Göttingen-Ost äußert Kritik in Mitgliederversammlung

Der fordert nun von Schröder, den „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine unmissverständlich zu verurteilen“.

Diese Kritik wurde während der Mitgliederversammlung deutlich, bei der Klaus Wettig als Ortsvereinsvorsitzender einstimmig bestätigt wurde. Seine Stellvertreterinnen sind Dr. Andrea Bindig und Sylvia Binkenstein. Als Ziele der Arbeit nannte Wettig auch mehr Investitionen in die Schulbauten der Stadt, den Erhalt des Schwimmbades am Institut für Sportwissenschaften. (Thomas Kopietz)

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