Interessierte können teilnehmen

SPD-Programmfabrik für Wahlthemen in Göttingen

Die Sozialdemokraten planen in Göttingen eine Programmfabrik.
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Die Sozialdemokraten planen in Göttingen eine Programmfabrik. (Symbolbild)

Die SPD Göttingen beteiligt – wie schon bei vergangenen Kommunalwahlen vor fünf Jahren – Bürgerinnen und Bürger bei der Erarbeitung ihres Kommunalwahlprogramms und setzt somit das Projekt Programmfabrik fort.

Göttingen – In diesen sieben Programmfabriken sollen die Wählerinnen und Wähler mitarbeiten. Die SPD wird darin ihre zentralen Themen zur Diskussion stellen. Mit dabei sein wird auch Petra Broistedt, die SPD-Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin.

„Es ist nicht mehr sehr zeitgemäß im ‚Hinterzimmer der Parteien’ ein Wahlprogramm zu entwerfen und dies dann den Bürgern zu präsentieren“, sagt Stadtverbandsvorsitzende Insa Wiethaup und ergänzt: „Die Göttinger sind doch selbst sehr viel bessere Experten für ihren eigenen Alltag, als die Parteien. Wenn es also um die Zukunft der Stadtgesellschaft geht, können wir sehr viel von ihnen lernen.“

Zwar müssten Parteien auch Flagge zeigen, wo die Reise nach der Wahl hingehen soll, aber diese Ideen dürften nicht in Stein gemeißelt sein, sagt Wiethaup. „Aber sie müssen mit den Meinungen der Bürger über die Zukunft der Stadt gut abgeglichen werden.“

Die SPD wird mit sieben Thesenpapiere in die Diskussion gehen, zusätzlich aber alle Ideen der Programmfabrik-Mitarbeitenden „sehr ernst nehmen“ und jede Anregung prüfen, ob sie in das Kommunalwahlprogramm aufgenommen werden könne. Wiethaup: „Wir sind gespannt, was bei den Debatten rauskommt.“

Nach dem Auftakt am vergangenen Donnerstag, den werden Themen wie Bildung, Wohnen, Kultur, Sport, Wirtschaft und Stadtentwicklung, Umwelt und Sozialpolitik diskutiert. Dazu werden diejenigen Verbände und Organisationen – aber auch Einzelpersonen – eingeladen, die in den jeweiligen Themen aktiv sind. Danach werden dann die Beiträge dieser eingearbeitet, bevor das Programm von der SPD Göttingen verabschiedet wird. (Thomas Kopietz)

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