Gemeinnütziger Anbieter

Spendenaktion gestartet: Umwelt-Bildungsträger "Arillus" bangt um Existenz

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Bildungsangebot von Arillus: Jugendliche helfen sich gegenseitig bei der Bewältigung eines Hindernisses.

Seit mehr 20 Jahren gehören Umweltbildungs- und Naturerlebnisprogramme zum Angebot des Göttinger Bildungsträgers Arillus. Doch die Arbeit des als gemeinnützig anerkannten Anbieters für Erlebnis-Klassenfahrten und Umweltbildungs-Projekte steht durch die Corona-Krise möglicherweise vor dem Aus.

Der Grund: Bis in den Sommer hinein sind sämtliche außerschulischen Aktionen abgesagt, so gut wie alle ohne Stornierungsgebühren. „Das ist ein enormer Schaden, den ein kleines Unternehmen einfach nicht alleine aufholen kann“, sagt Stefan Schulz Mitbegründer von Arillus. „Umweltbildungsangebote zeichneten sich noch nie durch eine hohe Gewinnspanne aus, sondern werden durch viel ehrenamtliches Engagement getragen“, macht Schulz deutlich.

Gleichzeitig laufen die Kosten für Miete, Versicherungen, Steuern, Verwaltungskosten und vier Arbeitsplätze weiter. Der Wegfall einer ganzen Saison von Klassenfahrten und Schulprojekten kann so für den Anbieter zum unerwarteten Todesstoß werden.

Der Bildungsträger benötigt nach Angaben von Geschäftsführerin Naema Schlagowski schnelle Hilfe, um die nächsten Wochen zu überstehen zu können: „Es wäre unendlich traurig, die etablierte Bildungsarbeit aufzugeben.“

Deshalb hat Arillus nun unter zu.hna.de/arillus20 einen Spendenaufruf gestartet und hofft auf Unterstützung. „20 Jahre Bildungsarbeit mit mehr als 45 000 begeisterten Teilnehmern – kampflos gibt sich das Arillus-Team nicht geschlagen“, heißt es.

Der Göttinger Bildungsträger vermittelt in seinen Projekten Wissen über Umweltthemen und lässt Kinder und Jugendliche zugleich hautnah den Wald erleben.bsc 

arillus.de

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