Neue Regelung für örtliche Spielhallen

Spielsüchtige aus Südniedersachsen können sich sperren lassen

Aktionstag zur Glücksspielsucht auf dem Marktplatz in Göttingen
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Aktionstag auf dem Marktplatz in Göttingen: Dabei wurde auf das Problem der Glücksspielsucht aufmerksam gemacht.

Mit einem Aktionstag auf dem Marktplatz hat die Göttinger Suchthilfe auf das Problem der Spielsucht in der Corona-Krise aufmerksam gemacht.

Göttingen – Unter dem Motto „Behalt das Glück in deiner Hand - schütze dich selbst“ stellten die Mitarbeiter neue Sperrmöglichkeiten in Spielhallen vor. So kann man in Niedersachsen die sogenannte „Selbstsperre“ nutzen. In Niedersachsen leben rund 45 000 Menschen mit einem Glücksspielsucht-Problem.

Niedersachsen hatte dafür die gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Dabei könnten Menschen, die als spielsüchtig oder spielsuchtgefährdet gelten, ein Formular ausfüllen, mit dem sie ausdrücklich wünschten, in einer Spielhalle nicht spielen zu dürfen. Die Glücksspielstätten sind dann verpflichtet, den Betroffenen den Zutritt zu verwehren. Entsprechende Formulare gibt es bei der Göttinger Fachstelle für Sucht und Suchtprävention. (Bernd Schlegel, mit epd)

Kontakt: Diakonieverband im Kirchenkreis Göttingen, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, Schillerstraße 21, 37083 Göttingen, Tel. 0551/72051. Weitere Infos gibt es hier.

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