Zweisteller Umsatz- und Ertragsanstieg

Spitzenzahlen: Göttinger Sartorius AG verdoppelt den Gewinn

Die Sartorius AG in Göttingen kann erneut Spitzenzahlen vorlegen.
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Die Sartorius AG in Göttingen kann erneut Spitzenzahlen vorlegen. (Symbolbild)

Die Geschäfte bei der Göttinger Sartorius AG haben sich im ersten Halbjahr glänzend entwickelt. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die am Mittwoch bekannt wurden.

Der Labordienstleister und Pharmazulieferer Sartorius verdiente in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres deutlich mehr verdient als 2020. So verdoppelte sich der Nettogewinn auf 259,4 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Göttingen mitteilte. Der Umsatz stieg von gut 1 Milliarde Euro auf rund 1,6 Milliarden Euro. Dies entspricht wie bereits bekannt einem währunsgbereinigten Wachstum von gut 60 Prozent.

„Wir haben in den ersten sechs Monaten des Jahres eine ungebrochen hohe Nachfrage nach innovativen Technologien für die Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika gesehen. Der Bedarf aus den Bereichen Coronavirus-Impfstoffe und Coronatests hat eine wichtige zusätzliche, aber keine dominante Rolle gespielt“, sagte Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzburg. Gleichzeitig macht er deutlich: „Auf die erwartete weiterhin hohe Nachfrage sind wir durch den laufenden weltweiten Ausbau unserer Produktionsstätten gut vorbereitet, und auch die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter läuft weiter mit Hochdruck.“

Sartorius hatte bereits Anfang Juli vorläufige Daten für das erste Halbjahr vorgelegt und den Ausblick dank einer regen Nachfrage von Corona-Testherstellern und Impfstoffforschern erhöht. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen weiterhin ein Umsatzplus von rund 45 Prozent an, 34 Prozent des Umsatzes sollen als operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (operatives Ebitda) hängen bleiben. Für das erste Halbjahr standen hier 34,1 Prozent zu Buche, wie Sartorius bestätigte. Wachstumstreiber war erneut die Sparte  „Bioprocess Solutions“, die eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet. Dieser Bereich wuchs im ersten Halbjahr 2021 um wechselkursbereinigt 62,6 Prozent auf einen Umsatz von 1.27 Millionen Euro. (Bernd Schlegel, mit dpa)

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