Dreharbeiten im Uni-Hörsaal

Spot macht Werbung für Mehrwegbecher des Göttinger Studentenwerks

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Spielen im Werbestreifen die Hauptrollen: Student Felix Lentge (links), den viele aus dem Theater im OP kennen, und Dozent Alexander Moritz.

Hauch von Hollywood im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen: 50 Studenten machten beim Werbespot-Dreh für einen Mehrweg-Kaffeebecher des Studentenwerks mit.

Christian Ewald-Kronen von der Göttinger Firma Knockwood-Films hielt die Fäden bei dem Dreh in der Hand und steuerte die Studenten sowie die beiden Hauptdarsteller. In der Szene macht ein Nerd, gespielt von Felix Lentge, einen Professor, gespielt von Dozent Alexander Moritz, auf die Wichtigkeit des Einsatzes der Mehrwegbecher mit Blick auf die Umwelt aufmerksam.

Bei der Szene sind die Studenten im Hörsaal zu sehen, die dazu eine eigene Klopf-Choreographie mit den roten Bechern unter der Leitung von Sabine Mariss einstudiert haben. „Ich mache hier mit, weil ich so etwas noch nie gemacht habe“, sagt die 23-jährige Erica Warth, die aus Mexiko stammt und Physik auf den Masterabschluss studiert. „Außerdem habe ich gerade Zeit dafür“, sagt sie.

Klopf-Choreografie: Viele Studenten hatten sich dazu bereit erklärt, bei dem Werbe-Spot für den Mehrwegbecher mitzuwirken.

Das Studentenwerk hofft, mit dem Spot noch mehr Studenten dafür gewinnen zu können, sich für einen Mehrwegbecher zu entscheiden. Die roten Exemplare mit grauem Schraubdeckel wurden bereits zu Beginn des Wintersemesters geliefert und sind seither zum Preis von 4,80 Euro an der Info-Box im Foyer der Zentralmensa sowie in allen Cafeterien erhältlich.

In den neuen Becher passen 0,2 Liter Kaffee. Die Höhe ist optimal auf die Einfüllstutzen der Selbstbedienungsautomaten in den Einrichtungen des Studentenwerks abgestimmt. Außerdem ist ein Chip im Boden integriert, damit der Ablauf an den Kassen einfacher ist.

Den Anstoß für die Becher kam von Teilnehmern eines Kurses. Leiter Alexander Moritz machte auch als Darsteller mit und Merve Eryoldas sorgte unter anderem dafür, dass jetzt der Mehrwegbecher einen eigenen Film bekommt.

Wer den Becher in den Cafeterien und Mensen verwendet, hat natürlich auch einen kleinen finanziellen Vorteil: Der Kaffee ist zehn Cent günstiger.

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