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Stadt Göttingen finanziert selbst die Kinderförderung

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Von: Bernd Schlegel

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Das Nachbarschaftszentrum im Göttinger Stadtteil Grone: Dort soll es am Freitag ein Fest geben. Außerdem gibt es Frühjahrschecks fürs Fahrrad.
Das Nachbarschaftszentrum im Göttinger Stadtteil Grone: Dort gibt es die besondere Kinderförderung. (Symbolbild) © Bernd Schlegel

Eine wichtige Förderung des Bundes im Bereich des Kita-Einstiegs läuft zum Jahresende aus. Jetzt engagiert sich die Stadt Göttingen selbst.

Göttingen – Seit Herbst 2017 profitiert die Stadt Göttingen vom Programm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des Bundesfamilienministeriums. Das Projekt läuft zum Jahresende aus. Die Uni-Stadt verlängert das Projekt auf eigene Kosten um ein Jahr. Das berichtet die Stadtverwaltung. Zentraler Bestandteil des Projekts ist die kostenfreie Kinderbetreuung an Vormittagen im Iduna-Zentrum und im Nachbarschaftszentrum Grone.

Das Angebot entspricht den Kriterien der Kindertagespflege, um Mädchen und Jungen auf den Besuch einer Kita vorzubereiten und um den Übergang dorthin zu begleiten,

Seit Beginn kooperiert jeder Standort mit einer sogenannten Anker-Kindertagesstätte. In Grone ist dies die Kita der Jona-Gemeinde und am Standort Iduna-Zentrum die Krippe des Vereins Kinderhaus an der Godehardstraße. Darüber hinaus ist in dem Projekt eine Familienbegleiterin im Einsatz, die Eltern mit Migrations- oder Fluchterfahrung dabei unterstützt, gut und frühzeitig im Bildungssystem anzukommen.

Bislang hat die Stadt 160 000 Euro selbst beigesteuert, 840 000 Euro kamen vom Bund. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD): „Das Ende der Bundesförderung ist vor allem für die Betroffenen ein harter Schlag.“ Aufgrund der nachweislich positiven Wirkungen auf die frühkindliche Bildung und Integration sei der Wegfall der Förderung nicht nachvollziehbar. (Bernd Schlegel)

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