Erster Stadtrat tritt Gerüchten entgegen

Stadt Göttingen: Keine Impfdosen liegen auf Halde

Ein flaches Gebäude mit Parkflächen und vereinzelten Autos ist aus der Vogelperspektive zu sehen.
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Das Impfzentrum Siekhöhe in Göttingen: Dort liegen laut Stadtverwaltung keine Impfdosen auf Halde. (Archivfoto)

Im städtischen Impfzentrum auf der Göttinger Siekhöhe „liegen keine Impfstoffe auf Halde“. Das macht Göttingens Erster Stadtrat Christian Schmetz deutlich.

Göttingen – „Angesichts bundesweit knapper Impfstoffressourcen wären wir gar nicht in der Position, Impfstoffe im größeren Umfang zu lagern. Selbst der kurzzeitige Impfstopp von Astrazeneca hat nicht etwa zu nennenswerten Lagerbeständen geführt. Alles, was wir vom Land an Impfstoffen erhalten, wird auch verplant und verimpft“, so Schmetz,

Damit tritt Schmetz wiederholten Gerüchten entgegen, es würden im Impfzentrum Siekhöhe ungenutzte Impfstoffdosen von Astrazeneca oder anderen Produzenten liegen. „Das ist völlig absurd, entbehrt jeder Grundlage und bringt unnötigen Wirbel in eine ohnehin von Fake News und Corona-Gegnerinnen und -Gegner angeheizte Stimmungslage.“ Oberbürgermeister-Kandidatin Doreen Fragel und Bundestagsabgeordneter Jürgen Trittin (beide Grüne) hatten in einer Pressemitteilung gesagt, dass 3000 Impfdosen unbenutzt im Impfzentrum liegen. Beide übten deshalb scharfe Kritik.

Zu Dienstbeginn am Montag lag laut Schmetz der Bestand an Astrazeneca-Impfdosen bei 350, 800 weitere Impfdosen wurden im Tagesverlauf geliefert.

„Diese Impfdosen sind verplant und werden unter anderem in einer Göttinger Klinik verabreicht“, sagt Schmetz. Wer anderes behauptet, mache sich unglaubwürdig und erweise Impfgegnern einen Bärendienst, so der Erste Stadtrat. (Bernd Schlegel)

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