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Stadt Göttingen sammelt Ideen für die Groner-Tor-Straße

Die Groner-Tor-Straße in Göttingen
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Die Groner-Tor-Straße in Göttingen: Dieser Bereich soll kräftig umgestaltet werden.

Das Groner Tor samt Groner-Tor-Straße nimmt verkehrstechnisch wie städtebaulich eine wichtige Funktion in der Großstadt Göttingen ein: Der Bereich ist das Einfallstor von Westen in die Innenstadt und soll umgestaltet werden.

Entwürfe und Varianten zum Vorgehen und der Gestaltung sollen nun in einer Onlinebeteiligung vorgestellt werden, Anregungen und Ideen zu einzelnen „Bausteinen“ werden bis zum 25. Oktober gesammelt.

Manche Dinge beim Projekt Sanierung Groner-Tor-Straße sind unumgänglich: So müssen die Fahrbahnoberflächen saniert werden, sie sind durch den Bus- und Lieferverkehr mit schweren Fahrzeugen beschädigt und waren bislang oft nur provisorisch mit Asphalt ausgebessert worden. Laut Stadtverwaltung müssen auch die Geh- und Fahrradwege erneuert werden. Kurzum: Zustand und Beschaffenheit der Groner-Tor-Straße beeinträchtigt nach Ansicht der Stadtverwaltung das Erscheinungsbild und somit auch eines wichtigen Eingangs.

Darüber hinaus sind die Mängel an der „Groner-Tor“ nicht nur optischer Natur, sondern auch funktional. So müssen Leitungen der Göttinger Entsorgungsbetriebe und Stadtwerke überprüft und auf den aktuellen Stand gebracht werden, wie die Stadtverwaltung ankündigt. Ebenso sind Telefon- und Internetleitungen zu prüfen und müssen ebenfalls möglicherweise erneuert werden. Noch kein einheitliches Konzept und somit Erscheinungsbild gibt es mit der Ausstattung der Straße mit Ruhezonen, Bänken, Abfalleimern und Straßenbeleuchtung.

Das Planungsbüro Pesch Partner Architekten¦Stadtplaner GmbH aus Dortmund hat im Auftrag der Stadt in den vergangenen Monaten erste Entwürfe für den Umbau der Groner-Tor-Straße erarbeitet. Sie wurden am 3. September dem Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke präsentiert. Die Entwürfe sollen nun den Bürgerinnen und Bürgern vorstellt und mit ihnen diskutiert, sowie Ideen und Anregungen gesammelt werden. Wie geschildert geschieht das über das Internet: So stehen bis zum 25. Oktober Informationen und Online-Fragebögen zu den jeweiligen Entwürfen zur Verfügung. Die Online-Information und -Befragung ersetzt wegen der aktuellen Corona-Pandemie eine direkte Bürgerbeteiligung in Workshops und Info-Treffen, die nicht möglich sind.

2015 hat das Land das Gebiet „Südliche Innenstadt“ in das Förderprogramm „Aktiver Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. In den vergangenen Jahren wurden die Groner Straße, Pandektengasse und die Nikolaistraße „generalüberholt“. Aktuell wird an der Düsteren Straße und am Kunsthauses samt Innenhof gebaut. Letztes Straßenbauprojekt im Sanierungsgebiet ist dann die Groner-Tor-Straße. (Thomas Kopietz)

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