Grünflächenamt Göttingen

Stadt rüstet bunt nach: 1,5 Millionen Blumenzwiebeln seit 1989

+
Göttingen blüht: Vor dem Deutschen Theater (DT) sind auf der Rasenfläche viele blühende Osterglocken zu sehen. Die Stadt hat über die Jahre immens viele Blumenzwiebeln gesetzt und will das auch weiter tun.

Göttingen. Das Grünflächenamt pflanzt auch in diesem Jahr wieder tausende Blumenzwiebeln und Gehölze im Stadtgebiet.

Das ist nicht mehr zu übersehen, auch wenn man sich Mühe gibt: Göttingen blüht. Und das ist kein Wunder, sondern farbiges Ergebnis langer Arbeit: Seit 1989 hat die Stadt knapp 1,5 Millionen Blumenzwiebeln stecken lassen, allein im Herbst 2016 etwa 45.000.

In den Parks und auf vielen Grünflächen sind sie zu sehen, teilweise vereinzelt, teilweise massenhaft in Kolonien: Krokusse, Narzissen oder Schneeglöckchen. Das Team des Baubetriebshofs hat also ganze Arbeit geleistet, auf der Schillerwiese unterstützt von der Beschäftigungsförderung Göttingen und in Weende von einem Schulprojekt der Wilhelm-Henneberg-Schule.

Am Ende waren im Herbst 2016 rund 45.000 Zwiebeln in der Erde, davon 17.000 weiße, blaue und gelbe Krokusse, 7000 (Wild-)Tulpen, 2.000 Narzissen, darunter 500 weiße Dichternarzissen. Auch kommen Winterlinge, Schneeglöckchen, Anemonen und Blaustern hervor, schaffen ein blühendes Farbenmeer.

Schwerpunkt der Pflanzung waren diesmal die Schillerwiese, wo etwa 8.000 Zwiebeln, hauptsächlich Wildarten gesetzt wurden, der Rosengarten mit etwa 3.000 und Weende, dort an der Stumpfen Eiche und im angrenzenden Schulgarten der Wilhelm-Henneberg-Schule mit etwa 7.500 Zwiebeln. Der Rest ist im Stadtgebiet verteilt.

In der nächsten Zeit wird nachgepflanzt. Im Frühjahr 2017 sollen weitere 1.500 Zwiebeln gesetzt werden, davon 800 sommerblühende Lilien in vielen Farben und Formen sowie 700 gelbe und rote Montbretien – auch im Rosengarten und am Gelände des Städtischen Museums am Ritterplan, aber auch auf Grünflächen an Straßen.

Für 2016 sind zudem weitere Staudenpflanzungen geplant. Entlang der Geismar Landstraße sowie der Planckstraße und am Stauffenberg-Denkmals (Nonnenstieg) sollen 750 Wildstauden – ein rot- und ein blaublühender Storchschnabel – die Flächen bereichern. Auch werden Prachtstauden und Bodendecker-Stauden gepflanzt.

Geplant ist die Neu- bzw. Nachpflanzung von etwa 300 Bodendeckergehölzen. 50 Rosen sind für den Rosengarten am Cheltenham-Park, Nähe Stadtwall, vorgesehen. Dort ist die Erweiterung der Rosenbeet-Einfassung mit kleineren, gelblaubigen Gehölzen in Vorbereitung. Am Teichweg entlang des Rosengartens wird die Ligusterhecke entfernt und durch eine rotlaubige Buchenhecke ersetzt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.