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Stadt und Kirchen erinnern an Opfer von Hiroshima und Nagasaki

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Von: Bernd Schlegel

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Petra Broistedt (SPD)
Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) ist „Mayor for Peace“. © privat/nh

An die Opfer der Atombombenabwürfe in Japan im Jahr 1945 wird in Göttingen erinnert. Die Gedenkstunde findet am 06.08.2022 am Neuen Rathaus statt.

Göttingen – Die Stadt Göttingen und Kirchengemeinden im Kreis Göttingen erinnern am Samstag, 6. August, an die Opfer der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Bei einer Feierstunde auf dem Hiroshima-Platz vor dem Neuen Rathaus werde Kulturdezernentin Anja Krause sprechen und ein Blumengesteck am Gedenkstein niederlegen, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Torsten Wilhelm-Wiegmann, Pastor im Grenzdurchgangslager Friedland, und der katholische Dechant Wigbert Schwarze wollen bei der Veranstaltung Friedensgebete sprechen.

Die Gedenkfeier beginnt laut den Organisatoren um 8.15 Uhr, weil zu dieser Uhrzeit am 6. August 1945 von den USA die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen wurde. Am 9. August folgte der zweite atomare Angriff auf Nagasaki. Zur selben Zeit sollten in diesem Jahr auch die Glocken von mehreren Kirchengemeinden im Kreis Göttingen geläutet werden. Katholische Pfarreien in Göttingen wollten sich am Geläut beteiligen.

Göttingen ist seit August 1987 Mitglied im internationalen „Hiroshima-Nagasaki-Städtebündnis“, Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) ist „Mayor for Peace“. Zu den Aufgaben der „Bürgermeister für den Frieden“ gehör es, das Gedenken der vielen Opfer wach zu halten, hieß es. Zugleich setzten sie Zeichen für den Frieden und gegen Atomwaffen. (Bernd Schlegel, mit epd)

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